wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt suchen 

Deutsches Anwaltsregister

Anwalt gesucht? Anwalt gefunden!

Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Immobilienrecht und Steuerrecht | 03.02.2016

Abschreibungen

Abschreibung bei Mietobjekten: Maßstab für Wertaufteilung von Grund und Boden und Gebäude ist im Notarvertrag vereinbarter Kaufpreis

Bundesfinanzhof zur Abschreibung bei Mietobjekten
(Bundesfinanzhof, Urteil vom 16.09.2015, Az. IX R 12/14)

Beim Kauf einer Mietimmobilie oder eines Betriebsgrundstücks setzt sich der Kaufpreis im Regelfall aus einem Anteil für das Gebäude und einem Anteil für Grund und Boden zusammen. Steuerlich abgeschrieben werden kann allerdings nur der Gebäudeanteil. Daher schaut das Finanzamt bei der Kaufpreisaufteilung genauer hin. Oft wird vermutet, dass der Kaufpreisanteil für das Gebäude zu hoch angesetzt wurde, um eine hohe Steuerabschreibung zu erreichen.

Werbung

Finanzamt hält geltend gemachte Abschreibung für zu hoch

Im konkreten Fall kaufte der Kläger im Jahr 2000 zwei Eigentumswohnungen. Laut Vertrag entfielen je 300.000 DM des Kaufpreises auf das Gebäude und jeweils knapp 200.000 DM auf Grund und Boden. Der Kläger machte die Abschreibung auf Basis des im Kaufvertrag vereinbarten Gebäudeanteils geltend. Das Finanzamt hielt den Anteil für zu hoch und ließ nur eine geringere Abschreibung zu.

Maßstab für Wertaufteilung sind Angaben im Notarvertrag

Dieser Argumentation folgte der Bundesfinanzhof nicht. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass Maßstab für die Wertaufteilung von Grund und Boden und Gebäude grundsätzlich das im Notarvertrag vereinbarte ist. Etwas anderes gilt nur, wenn die Aufteilung lediglich zum Schein vorgenommen wurde oder ein Gestaltungsmissbrauch vorliegt, befanden die obersten Finanzrichter (Az.: IX R 12/14).

Vernünftige Aufteilung zwischen Gebäude und Bodenwert sollte bereits im Kaufvertrag festgelegt werden

Käufer von Mietimmobilien oder Betriebsgrundstücken sollten bereits im Kaufvertrag eine vernünftige Aufteilung zwischen Gebäude und Bodenwert vornehmen. Akzeptiert das Finanzamt die vereinbarte Aufteilung nicht, sollte mit Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs Einspruch gegen den Steuerbescheid eingelegt werden.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/kg

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

Flohmarkt

Der Flohmarkt - ein rechts­freier Raum?

Rechtsanwalt Roland Kestel

[24.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAlles muss raus – Klamotten, Schuhe, alte Möbel, Spielsachen, Bücher ... Gerade im Frühling greift die Putzwut und der Räumfimmel wieder um sich. Winter­sachen weg, Schränke leeren, Keller und Garage entrümpeln ... Doch schnell drückt auch das schlechte Gewissen, die ausrangierten Sachen einfach dem Sperrmüll zu überlassen oder dem Müll. Auf zum Flohmarkt!

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Widerrufs­belehrung

Anwalt zum OLG-Urteil: Sparkassen-Widerrufs­belehrung rechts­widrig!

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

[24.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn einem viel beachteten Urteil gibt nun auch der 23. Zivilsenat - wie zuvor schon der 17. Senat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main - den Darlehens­nehmern Recht und revidiert hier die Entscheidung des Landgerichts Hanau in erster Instanz.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

BIZ-ZONE d.o.o. beauftragt die City Inkasso GmbH mit Forderungseinzug

Rechtsanwalt Robert Binder

[24.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie BIZ-ZONE d.o.o. hat die City Inkasso GmbH mit dem Einzug offener Rechnungen für einen angeblich beauftragten Eintrag im Branchenregister bizzone.de beauftragt.

Bewerbung

Stellt ein über­qualifizierter Bewerber eine Gefahr für den Betrieb­sfrieden dar?

Rechtsanwalt Thorsten Blaufelder

[23.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternLädt ein öffentlicher Arbeitgeber einen schwer­behinderten und über­qualifizierten Stellen­bewerber nicht zum Bewerbungs­gespräch ein, muss dies noch keine Diskriminierung sein.

Kinder­pornografie

Anwalt zu Kinder­pornografie: § 184 B StGB - Die Änderungen seit dem 27. Januar 2015

Rechtsanwalt Ralf Kaiser

[23.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Straftat­bestand der Verbreitung, des Erwerbs und Besitzes von kinder­pornographischen Schriften (§ 184 b StGB) wurde nunmehr durch das 49. Gesetz zur Änderung des Straf­gesetz­buches vom 21. Januar 2015 mit Wirkung vom 27. Januar 2015 geändert.

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Gesellschafts­vertrag

Anwalt zum BGH-Urteil: Gesellschafts­vertrag muss Rück­forderung von Ausschüttungen eindeutig regeln

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

[20.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternOb Fonds­gesellschaften gewinnun­abhängige Ausschüttungen von den Anlegern zurück­fordern können, ist seit Jahren umstritten. Der Bundes­gerichts­hof stellte mit Urteil vom 16. Februar 2016 klar, dass diese Ausschüttungen nur dann zurück­gefordert werden können, wenn dies im Gesellschafts­vertrag eindeutig und für den Anleger verständlich geregelt ist.

Rechtsanwalt Alexander Bredereck

Mobbing

Mobbing im Arbeitsrecht: Was ist Bossing, was ist Straining und wo liegt der Unterschied zum Mobbing?

Rechtsanwalt Alexander Bredereck

[20.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMobbing, Straining und Bossing beschreiben mehr oder weniger dasselbe.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

FHG Inkasso GmbH veschickt Mahnungen im Auftrag der Euro Print Service Ltd.

Rechtsanwalt Robert Binder

[20.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Euro Print Service Ltd. hat die FHG Inkasso GmbH mit Forderungseinzug beauftragt.

URL dieses Artikels: http://www.dawr/d1927
 

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.