wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt suchen 

Deutsches Anwaltsregister

Anwalt gesucht? Anwalt gefunden!

Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Bankrecht, Kapitalanlagenrecht und Schadensersatzrecht | 09.03.2016

Bankschließ­fächer

Fehlende Sicherheits­vorkehrungen an Schließ­fächern - Bank haftet für Schäden

Bank muss geeignete Sicherheits­vorkehrungen zum Schutz für Bankschließ­fächer treffen
(Kammergericht Berlin, Urteil vom 02.03.2016, Az. 26 U 18/15)

Wer ein Bank­schließfach nutzt, erwartet Sicherheit für den Inhalt. Allerdings ist nicht jeder Tresorraum ausreichend geschützt. Fehlen besondere Sicherheits­vorkehrungen, müssen Geld­institute ihre Kunden darauf hinweisen.

Werbung

Geld­institut muss Kunden über unzureichende Sicherheits­vorkehrungen an Schließ­fächern informieren

Kunden erwarten in der Regel, dass Bankschließ­fächer ein gewisses Maß an Sicherheit bieten. Hat ein Geld­institut aber keine besonderen Sicherheits­vorkehrungen zum Schutz der Tresore getroffen, muss sie die Kunden zumindest darüber aufklären. Das geht aus einer Entscheidung des Kammer­gerichts Berlin hervor (Az.: 26 U 18/15). Andernfalls haftet das Institut bei einem Raub für den entstandenen Schaden in voller Höhe. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.

Kundin verklagte Bank auf Schadens­ersatz wegen ausgeraubten Schließ­faches

In dem verhandelten Fall hatte eine Kundin bei einer Bank 2006 ein Schließ­fach angemietet. Drei Jahre später vermietete das Institut einer unbekannten männlichen Person, die sich mit einem gefälschten finnischen Pass ausgewiesen hatte, ein weiteres Schließ­fach. Mit zwei Komplizen gelang es dem Mann, eine Vielzahl von Schließ­fächern auf­zubrechen. Die Kundin trat die ihr gegen die Bank zustehenden Forderungen an eine Freundin ab, die Klage gegen die Bank auf Zahlung von 65 000 Euro erhob.

Mit Erfolg: Bank haftet in voller Höhe für den entstandenen Schaden

Das Kammer­gericht bestätigte die Entscheidung des Land­gerichts, dass die Frau Anspruch auf Entschädigung hat. Es sei unstreitig, dass der Geldbetrag in dem Schließ­fach gelagert wurde. Ein Kunde, der ein Schließ­fach anmietet und dort in der Regel wertvolle Dinge aufbewahrt, erwarte, dass die Bank gewisse Sicherheits­vorkehrungen zum Schutz der Tresore trifft. Dies sei hier aber nicht der Fall gewesen. Darüber hätte das Geld­institut ihre Kunden aufklären müssen. Da dies nicht geschehen sei und da der Kundin keine Mitschuld vorgeworfen werden könne, hafte die Bank in voller Höhe.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

BIZ-ZONE d.o.o. beauftragt die City Inkasso GmbH mit Forderungseinzug

Rechtsanwalt Robert Binder

[24.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie BIZ-ZONE d.o.o. hat die City Inkasso GmbH mit dem Einzug offener Rechnungen für einen angeblich beauftragten Eintrag im Branchenregister bizzone.de beauftragt.

Bewerbung

Stellt ein über­qualifizierter Bewerber eine Gefahr für den Betrieb­sfrieden dar?

Rechtsanwalt Thorsten Blaufelder

[23.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternLädt ein öffentlicher Arbeitgeber einen schwer­behinderten und über­qualifizierten Stellen­bewerber nicht zum Bewerbungs­gespräch ein, muss dies noch keine Diskriminierung sein.

Kinder­pornografie

Anwalt zu Kinder­pornografie: § 184 B StGB - Die Änderungen seit dem 27. Januar 2015

Rechtsanwalt Ralf Kaiser

[23.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Straftat­bestand der Verbreitung, des Erwerbs und Besitzes von kinder­pornographischen Schriften (§ 184 b StGB) wurde nunmehr durch das 49. Gesetz zur Änderung des Straf­gesetz­buches vom 21. Januar 2015 mit Wirkung vom 27. Januar 2015 geändert.

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Gesellschafts­vertrag

Anwalt zum BGH-Urteil: Gesellschafts­vertrag muss Rück­forderung von Ausschüttungen eindeutig regeln

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

[20.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternOb Fonds­gesellschaften gewinnun­abhängige Ausschüttungen von den Anlegern zurück­fordern können, ist seit Jahren umstritten. Der Bundes­gerichts­hof stellte mit Urteil vom 16. Februar 2016 klar, dass diese Ausschüttungen nur dann zurück­gefordert werden können, wenn dies im Gesellschafts­vertrag eindeutig und für den Anleger verständlich geregelt ist.

Rechtsanwalt Alexander Bredereck

Mobbing

Mobbing im Arbeitsrecht: Was ist Bossing, was ist Straining und wo liegt der Unterschied zum Mobbing?

Rechtsanwalt Alexander Bredereck

[20.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMobbing, Straining und Bossing beschreiben mehr oder weniger dasselbe.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

FHG Inkasso GmbH veschickt Mahnungen im Auftrag der Euro Print Service Ltd.

Rechtsanwalt Robert Binder

[20.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Euro Print Service Ltd. hat die FHG Inkasso GmbH mit Forderungseinzug beauftragt.

Rechtsanwältin Elke Schubert

Insolvenz

Anwältin zu Mittel­stands­anleihen: Steiler Absturz auch bei Steilmann

Rechtsanwältin Elke Schubert

[19.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern„Mode für Millionen“ – so lautete über Jahrzehnte der Slogan des Bekleidungs­produzenten Steilmann SE. Hier offenbart sich die neue Millionen­pleite der Anleger. Steilmann SE hat am 24. März 2016 Insolvenz­antrag gestellt. Inzwischen haben auch eine Reihe von Gruppen­unternehmen Insolvenz angemeldet.

Rechtsanwalt Dr. Peter Kennedy MacKenzie

Testament

Anwalt erklärt: Richtige Auslegung des Testaments führt nicht immer zur korrekten Umsetzung des Letzten Willen im Sinne des Erblassers

Rechtsanwalt Dr. Peter Kennedy MacKenzie

[19.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin tierlieber und vermögender Mensch verfasste ein Testament und setze als Alleinerbin eine gemeinnützige Privat­stiftung ein, die unter bestimmten Voraussetzungen das gesamte Vermögen des Erblassers erhalten sollte. Doch trotz Testament kam es anders als vom Erblasser gedacht.

URL dieses Artikels: http://www.dawr/d2144
 

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.