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Familienrecht und Unterhaltsrecht | 16.02.2016

Unterhalts­zahlung

Kindes­unterhalt: Familien­gericht darf fiktives Gehalt für Unterhalts­zahlung festsetzen

Unterhalts­pflichtiger muss sich nachweislich um einen Job bemühen
(Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 22.12.2015, Az. 2 UF 213/15)

Wer zu Unterhalts­zahlungen für ein Kind verpflichtet ist, muss sich nachweislich um einen Job bemühen. Fehlt dieser Nachweis, darf ein Familien­gericht ein fiktives Gehalt festsetzen.Das hat das Oberlandes­gericht Hamm entschieden und damit einen Beschluss aus der ersten Instanz des Amts­gerichts Marl bestätigt.

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Vater verweigert Unterhalts­zahlungen nach Verlust des Arbeits­platzes

In dem Streit hatte der Vater einer fast drei­jährigen Tochter abgelehnt, monatlich 236 Euro an die von ihm getrennt lebende Mutter zu zahlen. Der Mann verlor seinen Angaben zufolge schuldlos seinen Job mit einem Monats­gehalt von 1.300 Euro netto. Seitdem bezog der arbeitslose Vater ohne abgeschlossene Berufsaus­bildung Sozial­leistungen.

Kein Nachweis über Chancen­losigkeit auf dem Arbeits­markt - Familien­gericht darf fiktives Gehalt ansetzen

Um Unterhalt zahlen zu können, müsse der Mann seine eigene Arbeits­kraft aber einsetzen. Chancen­losigkeit auf dem Arbeits­markt müsse er nachweisen, urteilte das Gericht. Sich nur auf Stellen­angebote des Jobcenters zu bewerben, reiche dafür nicht aus. Deshalb dürfe das Familien­gericht ein fiktives Gehalt auf Basis des früheren Jobs annehmen (Az.: 2 UF 213/15).

Anwalt für Kindes­unterhalt

Wir haben Ihnen hier im Deutschen Anwalts­register (DAWR) eine Liste von Rechtsanwälten zusammengestellt, an die Sie sich bei Fragen zum Kindesunterhalt wenden können oder suchen Sie einfach nach einem Rechtsanwalt für Familienrecht.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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[25.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Bamberg hat die Unicredit Bank AG wegen einer fehler­haften Anlage­beratung zum Schiffs­fonds MPC CPO Nordamerika Schiffe 2 zum Schadens­ersatz in Höhe von 10.500 Euro (nicht rechts­kräftig) verurteilt.

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[24.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAlles muss raus – Klamotten, Schuhe, alte Möbel, Spielsachen, Bücher ... Gerade im Frühling greift die Putzwut und der Räumfimmel wieder um sich. Winter­sachen weg, Schränke leeren, Keller und Garage entrümpeln ... Doch schnell drückt auch das schlechte Gewissen, die ausrangierten Sachen einfach dem Sperrmüll zu überlassen oder dem Müll. Auf zum Flohmarkt!

URL dieses Artikels: http://www.dawr/d2012
 

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