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Steuerrecht | 11.03.2016

Steuer­bescheid

Bei Einspruch gegen Steuer­bescheid müssen Fristen beachtet und der Grund angegeben werden

Frist für Einspruch beträgt einen Monat

Gegen ihre Steuer­bescheide können Steuer­zahler grund­sätzlich Einspruch einlegen.

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Einspruch sollte schriftlich und unter Wahrung der Frist eingereicht werden

Wer zum Beispiel feststellt, dass Werbungs­kosten, Sonder­ausgaben oder außergewöhnliche Belastungen nicht wie erwartet anerkannt wurden, sollte sich schriftlich an sein Finanzamt wenden. Die Frist für einen Einspruch beträgt einen Monat. Sie beginnt in der Regel drei Tage nach dem Versand der Bescheide. Maßgeblich hierfür ist das Datum auf den Unterlagen.

Wichtig: Einspruch muss ausführlich begründet werden

Ein Einspruch kann formlos sein, muss aber ausführlich begründet werden. Ratsam ist es, die Begründung gegebenenfalls mit entsprechenden zusätzlichen Belegen oder Verweisen auf finanz­gerichtliche Urteile und Erlasse zu untermauern. Wichtig hierbei: Ein Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Das heißt: Etwaige Steuer­schulden, die sich aus dem angefochtenen Bescheid ergeben, müssen meist erst einmal bezahlt werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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URL dieses Artikels: http://www.dawr/d2165
 

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