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Internetrecht und Strafrecht | 14.03.2016

Internet

Internet­betrüger: Die neue Masche - Abzocke über Promi-Todesmeldung

Die organisierte Kriminalität spielt mit den Emotionen der User

Plötzlicher Tod eines Promis oder Suche nach vermissten Mädchen: In sozialen Netzwerken wie Facebook locken Betrüger Nutzer in die Falle, indem sie schlichtweg Märchen erfinden. Sicherheits­experten warnen vor organisierter Kriminalität, die die Emotionen der User ausnutzt.

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Es war eine Schlagzeile, die für Furore sorgte

„++SELBSTMORD++ Stefan Raab wurde der Stress zu viel“ lautete der Titel einer Meldung, die jüngst auf Facebook aufpoppte. Der angebliche Urheber: Niemand Geringeres als Raabs früherer Arbeitgeber „Prosieben.de/TV TOTAL“. So sah es zumindest auf den ersten Blick aus. Wer auf die Meldung klickte, wurde allerdings schnell eines Besseren belehrt. Der Beitrag war gefälscht, der Link führte zu einem Gewinnspiel. Um an Daten heranzukommen, setzen Betrüger neuerdings auf die Masche: Je größer die Sensation, desto mehr Klicks.

Abofallen durch Falsch­meldungen

Den Betrug enthüllt hat die öster­reichische Non-Profit-Organisation „mimikama“. Der gemeinnützige Verein bezeichnet sich selbst als „internationale Koordinations­stelle zur Bekämpfung von Internet­missbrauch und zentrale Anlauf­stelle für Internet­user, die verdächtige Internet­inhalte melden möchten“. Gemeinsam mit deutschen Behörden wie Bundes- und Landes­kriminal­ämtern, IT-Firmen und Verbraucher­zentralen decken die Betreiber seit fünf Jahren Abofallen und Falsch­meldungen auf - und machten jüngst einen neuen Trend aus.

„Seit ein paar Wochen können wir gehäuft beobachten, dass Todes­über­schriften von Prominenten erfunden werden und es so ausschaut, als ob es von Nachrichten- oder TV-Sendern kommt“, sagt Andre Wolf, Social-Media-Experte bei mimikama. Unter den vermeintlichen Todesopfern: Schau­spieler Leonardo Di Caprio, Rapper Kay One oder etwa Hollywood-Star Charlie Sheen. Gepostet würden die Beiträge gezielt in Facebook-Gruppen mit Tausenden Nutzern. Mit der Angabe bekannter angeblicher Urheber wie „Bild.de“ steige die Glaub­würdigkeit der Quelle.

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Doch warum das alles?

Wolf erklärt das Prinzip: Es geht um Name, Alter, Anschrift, E-Mail. Um gezielt Werbung zu verschicken, bezahlen Versicherungs- oder Reise­unternehmen oft hohe Summen an Dienst­leistungs­firmen, die darauf spezialisiert sind, Datensätze -sogenannte „Leads“ - im Netz zu sammeln. Solche Partner­programme sind nichts Ungewöhnliches und legal. Mittels­männer verbreiten die Links dann im Netz und erhalten bei erfolgreicher Daten­sammlung Provision von den Firmen. Doch genau da wird es oft kriminell, denn die Links werden in völlig anderen Kontexten versteckt: „Dann werden dramatische Meldungen aufgebaut, damit möglichst viele drauf klicken“,sagt Wolf.

Das Ziel: Möglichst viel Geld abzugreifen funktioniert besonders gut über die Mit­leids­schiene

Besonders gefährlich für User ist es vor allem dann, wenn sich hinter dem Link Trojaner verstecken, die den Rechner befallen, wie etwa bei einer Meldung zum vermeintlichen Tod des philippinischen Schau­spielers Vic Sotto, die im Sommer vergangen Jahres im Netz kursierte. Neben Sterbe­anzeigen kursierten auch zunehmend Vermissten­anzeigen im Netz, überwiegend von jungen Mädchen, sagt Wolf. Der Vorteil: Das Ganze geht noch schneller viral, denn aus Anteilnahme teilten viele die Posts ganz unbedarft auf ihrer eigenen Seite. „Sozusagen eine Mutation des Ganzen.“

Und nicht nur das: „Auch bei Spendenauf­rufen für Tierheime wird die Mit­leids­schiene angesprochen und die Leute sind aufgrund ihrer Emotionalität bereit, Gutes zu tun“, erklärt Karsten Gulden, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Berater von mimikama. Damit die Daten auch wirklich verbreitet werden, muss der Nutzer diese zwar erst mal selber eingeben. Doch wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass unter 28 Millionen Facebook-Nutzern in Deutschland einige darauf reinfallen, liegt auf der Hand.

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Straftaten können kaum verfolgt werden, da die Täter ihren Sitz im Ausland haben

„Es ist tatsächlich so, dass ständig neue Fallen eingebaut werden, das ist heutzutage kein Problem“, erklärt der Jurist. Schwerer sei es, den Tätern auf die Spur zu kommen. „Es handelt sich um kriminelle Vereinigungen, die ihren Sitz oft im Ausland haben. Da haben wir es mit organisierter Kriminalität zu tun, die immer professioneller wird.“ Über Landes­grenzen hinweg sei es dann schwierig, die deutsche Gesetz­gebung durch­zusetzen. Die Folge: die Spuren verlieren sich.

Auch aus Sicht von Marc Fliehe, Sicherheits­experte des Digital-Branchen­verbands Bitkom, hat das Risiko in den vergangenen Monaten weiterhin zugenommen. Gefährlich werde es vor allem dann, wenn Kredit­karten­daten geklaut werden. „Viele Menschen merken nicht, dass sie ausspioniert werden. Wenn der Perso geklaut wird, dann merkt man das sofort, gestohlene Daten in der virtuellen Welt sind nur kopiert, aber für einen selbst noch vorhanden“, sagt der Experte.

Wichtig ist der Schutz der Daten

Nicht jeder müsse nun aber Angst haben, beim Surfen in die Hand von Cyber­kriminellen zu fallen: „Das Wichtigste ist, dass sowohl Anwender als auch Anbieter gefragt sind, ihre Daten bestmöglich zu schützen. “Also regelmäßig Betriebs­systeme updaten und der Kreativität bei der Passwort-Wahl ruhig mal freien Lauf lassen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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URL dieses Artikels: http://www.dawr/d2186
 

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