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Vertragsrecht | 19.02.2016

Kita-Regeln

Kita-Urteil des BGH: Welche Klauseln im Kita-Vertrag sind erlaubt und welche verboten?

Fragen und Antworten zu den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen von Kinder­krippen

Kündigung­sfristen, Kautions­zahlungen, Besuchs­pflichten - All das wird auch bei Kinder­krippen in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen geregelt. Doch welche Vertrags­klauseln sind zulässig und welche benachteiligen die Eltern möglicher­weise unangemessen?

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Der Bundes­gerichts­hof hat einen Streit um die Kündigung eines Kita-Vertrags entschieden (das DAWR berichtete). Das Urteil klärt die Rechtslage und betrifft viele Eltern. Die wichtigsten Festlegungen im Überblick:

Ist die Festlegung von Kündigung­sfristen zulässig?

Ja, Kitas dürfen eine Kündigungs­frist vereinbaren. Zwei Monate zum Monatsende hält der BGH zum Beispiel für angemessen.

Gibt es Ausnahmen für Eingewöhnungs­zeiten?

Nein, Eingewöhnungs­zeiten machen von Kündigung­sfristen keine Ausnahme. Eine sofortige Kündigungs­möglichkeit halten die Richter nicht für notwendig.

Darf die Kita eine Kaution verlangen?

Nein, eine Kaution für den Platz darf künftig nicht mehr kassiert werden.

Ist die Erhebung einer Pflege­pauschale zulässig?

Pflege­pauschalen werden nur fällig, wenn das Kind die Leistung auch nutzt. Eine Abrechnung nach Monaten ist aber zulässig.

Gibt es eine Besuchs­pflicht für Kinder?

Nein, eine Besuchs­pflicht kann die Kita nicht vorschreiben.

Darf die Kita Schadens­ersatz verlangen, wenn ein Kind nicht in der Kita erscheint?

Nein, eine Kita ist nicht berechtigt Schadens­ersatz dafür zu verlangen, dass ihr Förder­gelder entgehen, weil ein Kind nicht in die Kita kommt.

Siehe vertiefend: Kita-Urteil: BGH erklärt Kautionsklausel im Kita-Vertrag für unwirksam

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Quelle: dpa/DAWR/kg

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VW Abgas-Skandal: Landgericht München fällt käuferfreundliches Urteil - die Hintergründe

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[27.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht München I hat aktuell als erstes deutsches Gericht einer Klage auf Rück­abwicklung des Kauf­vertrages im VW-Abgas­skandal stattgegeben - ich gratuliere an dieser Stelle unserer Kollegin Katharina Deckert aus München - sie ist für diesen erstinstanzlichen Erfolg verantwortlich.

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[26.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Passau hat die ÖRAG Rechts­schutz­versicherung im VW Skandal verurteilt, die Kosten der außergerichtlichen und gerichtlichen Rechts­verfolgung gegenüber einem Audi Vertrags­händler sowie gegenüber der Volkswagen AG zu übernehmen.

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[25.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEs ist an sich nicht neu: Dubiose Branchen­buch­anbieter schreiben Unternehmen an um sie zu einer mehrjährigen und kosten­pflichtigen Eintragung in ein eher wenig bekanntes Register zu veranlassen. Um die Falle zu schnappen zu lassen, werden die Schreiben so gestaltet, dass sie amtlichen oder öffentlichen Formularen stark ähneln.

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[25.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Bamberg hat die Unicredit Bank AG wegen einer fehler­haften Anlage­beratung zum Schiffs­fonds MPC CPO Nordamerika Schiffe 2 zum Schadens­ersatz in Höhe von 10.500 Euro (nicht rechts­kräftig) verurteilt.

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[24.05.2016] BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Pay-TV-Sender Sky wird wieder einmal teurer: Ab dem 1. August 2016 erhöhen sich die Preise für die meisten Sky-Kunden. Je nach Abo-Paket erhöhen sich die monatlichen Kosten um bis zu drei Euro. Zugleich teilt Sky seinen Kunden mit, dass sie diese Preis­erhöhung nicht zu einer außerordentlichen Kündigung berechtige, da die Preise um weniger als fünf Prozent erhöht werden.

URL dieses Artikels: http://www.dawr/d2031
 

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