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Vertragsrecht | 13.02.2018

Branchen­buch­abzocke

www.firmen-marketing-online.de: Anwaltliche Zahlungs­frist der Rechts­anwälte Gnjidic, Aehle & Partner

Anwalts­kanzlei droht mit zivilrechtlicher Klage und Straf­verfahren wegen Eingehungs­betrugs

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Robert Binder

Die Rechts­anwälte Gnjidic, Aehle & Partner sind uns im Zusammenhang mit der Firmen Marketing Online Deutschland S.L.U. bekannt. In deren Auftrag ist die Anwalts­kanzlei als Inkasso­dienst­leister tätig.

Die Anwalts­kanzlei findet sich unter folgender Adresse:

Rechts­anwälte Gnjidic, Aehle & Partner

Karl-Schefold-Straße 9

89073 Ulm

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Anwaltskanzlei als Inkassodienstleister der Firmen Marketing Online Deutschland S.L.U. tätig

Die Firma Marketing Online Deutschland S.L.U. ist eine der vielen Unternehmen, das versucht, mit Hilfe eines Telefon­tricks auf Kundenfang für ihr Branchen­verzeichnis zu gehen. Durch eine telefonische Kaltakquise versucht das Unternehmen, Gewerbe­treibende und Frei­berufler zu einer Gesprächs­aufzeichnung und dem Abschluss eines Vertrags über einen Branchen­eintrag im Verzeichnis zu bewegen. Das Verzeichnis ist unter der Internet­seite www.firmen-marketing-online.de zu finden.

Lesen Sie für mehr Informationen folgenden Beitrag: Firmen Marketing Online Deutschland SLU mit Telefontrick auf Kundenfang

Anwaltskanzlei droht mit Klage und Strafverfahren

Die Rechts­anwälte Gnjidic, Aehle & Partner verschicken an zahlungs­unwillige Betroffene ein Schreiben mit dem Betreff „Auftrag zur Einleitung des Gerichts­verfahrens“ und „Letzte anwaltliche Zahlungs­frist“. Neben der Drohung mit einer zivilrechtlichen Klage, stellt die Anwalts­kanzlei zudem ein Straf­verfahren wegen eines Eingehungs­betrugs in Aussicht. Die angedrohten rechtlichen Schritte sollen nur dadurch abgewendet werden können, wenn der Betroffene frist­gerecht die offene Forderung begleicht.

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Betroffene sollten sich rechtsanwaltlich beraten lassen

Wer von den Rechts­anwälten Gnjidic, Aehle & Partner ein Schreiben wegen eines behaupteten Branchen­eintrags in einem Internet-Branchen­verzeichnis erhält, sollte sich am besten rechts­anwaltlichen Rat einholen. Nach einer sach­kundigen rechts­anwaltlichen Prüfung des Einzelfalls stehen die Chancen gut, nichts zahlen zu müssen.

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