wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Baurecht und Werkvertragsrecht | 15.03.2016

Hausbau

Reform des Baurechts: Bundes­regierung will Verbraucher­schutz stärker als bisher im Baurecht verankern

Zukünftig soll es mehr Vorschriften geben

Begeistert waren die Verbände der Bau­industrie nicht, als der erste Entwurf für eine Reform des Bau­vertrags­rechts vorlag. Inzwischen hat sich der Protest etwas gelegt. Für Baufirmen soll es in Zukunft mehr Vorschriften geben. Wer ein eigenes Haus baut, geht dabei oft ein großes finanzielles Risiko ein. Nicht allen privaten Bauherren gelingt es, den Vertrag mit der Baufirma wasserdicht zu formulieren. Deshalb will die Bundes­regierung jetzt den Verbraucher­schutz stärker als bisher im Bau­vertrags­recht verankern. Dazu gehören auch Mindest­standards für die Verträge zwischen Auftrag­geber und Bau­unternehmer. Der Gesetz­entwurf aus dem Haus von Justizminister Heiko Maas (SPD) muss noch den Bundestag passieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur geplanten Reform:

Werbung

Was muss der Bau­unternehmer künftig alles vorlegen?

Er muss dem Auftrag­geber eine Bau­beschreibung präsentieren, in der die einzelnen Leistungen und Materialen konkret benannt sind. Damit kann sich der potenzielle Kunde einen Überblick verschaffen und verschiedene Angebote besser vergleichen. Außerdem darf kein Vertrag mehr geschlossen werden, ohne dass genau festgelegt wird, wann der Bau spätestens fertig sein soll. Denn private Bauherrn müssen in der Regel vor dem Umzug ins Eigenheim frist­gerecht ihren Mietvertrag kündigen. Nach Angaben des Bauherren-Schutzbundes ist die Bauzeit in 56 Prozent aller Verträge bisher nicht fixiert.

Und wenn der Bauherr trotzdem kalte Füße kriegt?

Das neue Bau­vertrags­recht soll dem Auftrag­geber die Möglichkeit geben, den Vertrag in den ersten 14 Tagen nach der Unter­zeichnung zu kündigen. Dahinter steht die Idee, dass ein Hausbau eben doch etwas anderes ist als die Anschaffung eines Sofas. Denn viele private Bauherren setzen dafür ihr gesamtes Vermögen ein und leihen sich Geld.

Und wenn sich die Ansprüche des Bauherrn nach Vertrags­schluss noch ändern?

Sollte der Bauherr nach Baubeginn noch Änderungs­bedarf sehen - zum Beispiel braucht er ein Zimmer mehr, weil seine Familie wächst - darf sich der Bau­unternehmer seinen Wünschen nicht generell verschließen. Sind die Änderungs­wünsche „zumutbar“, muss der Unternehmer ein Angebot über die verlangte Mehr- oder Minder­leistung abgeben. Seinen Vorstellungen für die Vergütung dieser neuen Leistungen sind dabei allerdings Grenzen gesetzt. Als „nicht-zumutbar“ gelten beispiels­weise Änderungen, die der Bau­unternehmer mit seinen technischen und personellen Möglichkeiten nicht vornehmen kann.

Werbung

Und wer ist zuständig bei Pfusch am Bau?

Wenn die Ursache für die Mängel fehlerhafte Materialien sind, die eingebaut wurden, wird grund­sätzlich die Firma in die Pflicht genommen, die diese Ware verkauft hat. Sie muss dann nicht nur das fehlerhafte Material - also zum Beispiel rissige Kacheln - ersetzen, sondern auch die Kosten für den Ein- und Ausbau übernehmen. Das war im Verhältnis zwischen Verkäufern und Endkunden auch bisher schon so. Neu ist, dass Handwerker und Baufirmen den Verbrauchern in diesem Punkt nun gleichgestellt werden sollen. Damit sinkt auch für sie das Risiko.

Welche Druckmittel hat der Bauherr in der Hand?

Der Bau­unternehmer soll von ihm künftig bis zur Fertig­stellung des Hauses nur noch maximal 90 Prozent des vereinbarten Preises als Abschlag­zahlung fordern dürfen. Damit kann der Bauherr die Behebung von Mängeln leichter durchsetzen. In der Baubranche sieht man diese Regelung kritisch.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

Bearbeitungs­gebühren

Bauspar­kassen müssen Bearbeitungs­gebühren zurück­erstatten

RechtsanwältinElke Schubert

[25.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bau­spar­darlehen, das fast jeder Häusleb­auer abgeschlossen hat, ist wegen Gebühren, in die rechtliche Kritik geraten.

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Insolvenz

Insolvenz­verfahren der German Pellets GmbH ist eröffnet - Masse­unzulänglichkeit liegt vor

RechtsanwaltArthur R. Kreutzer

[24.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAm 1. Mai wurde das reguläre Insolvenz­verfahren über die German Pellets GmbH am Amtsgericht Schwerin eröffnet (Az. 580 IN 64/16).

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Abmahnung

Achtung Abmahnung durch den VDAK – Möglichkeiten der Händler

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[21.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssterneBay-Händler müssen aufpassen. Derzeit mahnt der VDAK, Verein Deutscher und Ausländischer Kaufleute e.V., Händler wegen vermeintlichen Verstößen gegen Garantie­bedingungen ab und fordert die Abgabe einer straf­bewehrten Unterlassungs­erklärung.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Darlehens­widerruf

„Ewiges Widerrufs­recht“: Darlehens­verträge der Waiblinger Kreis­spar­kasse und anderer Sparkassen auch heute noch widerrufbar

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternTop-Chance für Darlehens­nehmer der Waiblinger Kreis­spar­kasse (und anderer Sparkassen bundesweit): Bei Baudarlehen, die zwischen dem 11.06.2010 und dem 20.03.2016 bei der Kreis­spar­kasse Waiblingen und bei anderen Sparkassen geschlossen wurden, kann auch heute häufig noch ein sogenanntes „ewiges Widerrufs­recht“ bestehen!

Rechtsanwalt Thomas Brunow

Ausländische Fahrerlaubnis

Fahren ohne Fahrerlaubnis: Fahrzeughalter muss prüfen, ob der Fahrer eine Fahrerlaubnis hat

RechtsanwaltThomas Brunow

[20.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWer es fahrlässig anordnet oder zulässt, dass ein anderer ein Fahrzeug ohne Fahrerlaubnis führt, macht sich strafbar.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Bauspar­verträge

Kündigung von Bauspar­verträgen: Neuer Hoffnungs­schimmer für Bausparer?

RechtsanwaltGuido Lenné

[19.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIm Februar enttäuschte der Bundes­gerichts­hof (BGH) viele Verbraucher durch ein Urteil, wonach die Kündigungen der vergleichsweise gut verzinsten alten Bauspar­verträge durch die Bauspar­kassen oftmals rechtens sind.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Betrieb­liche Übung

Achtung Betrieb­liche Übung! - Kostenfalle für Arbeitgeber

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[19.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn einer Großb­äckerei ist es üblich, dass zum Jahresende alle Mitarbeiter einschließlich der Ruheständler einen Weihnachts­stollen bekommen.

Rechtsanwalt Stephan Imm

Winter­reifen im April

Winter­einbruch: Darf man mit Sommer­reifen fahren?

RechtsanwaltStephan Imm

[19.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWir haben Ende April und in diesen Tagen ist in einigen Teilen von Deutschland noch einmal der Winter zurück­gekehrt. Was gilt für Autofahrer, die bereits ihre Winter­reifen eingemottet haben und nun mit Sommer­reifen am Straßen­verkehr teilnehmen?

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2115
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.