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Hochschulrecht | 03.08.2016

BAföG

BAföG-Satz ab dem Wintersemster 2016/2017 für Studierende erhöht: Wie hoch sind die BAföG-Bedarf­sätze, die BAföG-Frei­beträge und die Einkommens­grenzen ab dem 1. Oktober 2016?

Ab dem 1. Oktober gelten neue Bedarfs­sätze und Frei­beträge für die Förderung

Vermögen, Einkommen der Eltern, Wohnort: Wer wie viel BAföG bekommt, hängt von vielen Faktoren ab. Ein paar Stell­schrauben hat der Gesetzgeber jetzt gedreht - es kann sich daher lohnen, sich die Förder­regeln noch einmal genau anzugucken.

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Neue Bedarfssätze und Freibeträge für die Förderung

Wer bisher kein BAföG bekommt, sollte sich die Förderungs­regeln noch einmal genau angucken. Denn ab dem Wintersemester 2016/2017 gelten neue Bedarfs­sätze und Frei­beträge für die Förderung (siehe Tabelle am Endes dieses Textes). Die Einkommens­grenze für Eltern, bis zu der Antragsteller mit Unterstützung rechnen können, steigt zum Beispiel um rund sieben Prozent. Darauf weist das Deutsche Studenten­werk (DSW) hin. Eventuell haben Studenten, deren Bafög-Antrag früher abgelehnt wurde, jetzt daher ein Anrecht auf einen Zuschuss zur Studien­finanzierung. Genaues Nachrechnen lohnt sich also.

Grenzwerte für Förderung angepasst

Die sogenannte Voll­förderung gibt es künftig bis zu einem Jahresnetto­einkommen von etwa 20.580 Euro. Empfänger bekommen dann bis zu 735 statt vorher 670 Euro pro Monat (siehe Tabelle am Endes dieses Textes). Steigt das Jahres­einkommen über 38.004 Euro, gibt es laut DSW in der Regel kein Geld mehr. Außerdem hat der Gesetzgeber auch andere Grenzwerte angepasst: Beim Vermögen des Studierenden steigt der für die Berechnung nicht berechnete Freibetrag zum Beispiel von 5.200 auf 7.500 Euro, bei den Eltern von 1.800 auf 2.100 Euro.

BAföG gibt es jetzt bis zur Bekanntgabe der Abschlussergebnisse

Abseits der neuen Frei­beträge und Förder­summen gibt es neue Detail­regelungen: Künftig wird BAföG bis zur Bekanntgabe des Abschluss­ergebnisses bezahlt, nicht mehr nur bis zur letzten Prüfung. Das macht den Übergang von Bachelor zum Master ohne Finanzierungs­lücke leichter. Andere Regelungen betreffen zum Beispiel Asyl­bewerber: Laut DSW bekommen sie jetzt schon nach 15 Monaten in Deutschland Bafög, bisher waren es vier Jahre.

Antrag auf jeden Fall einreichen

Wer genau wie viel BAföG bekommt, wird für jeden Antrag in dividuellberechnet. Ob Studierende eine Chance auf BAföG haben, zeigen Rechner im Internet. Deren Angaben sind allerdings ohne Gewähr und oft nicht ganz präzise. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Antrag daher auf jeden Fall abgeben.

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Einreichen des Antrags geht künftig einfacher als früher

In vielen Bundes­ländern gibt es inzwischen den sogenannten E-Antrag, mit dem Studierende und Auszubildende alle Formulare komplett elektronisch ausfüllen und abgeben können. Die Identifikation läuft über den elektronischen Personal­ausweis oder die rechts­sichere E-Mail-Variante DE-Mail.

Die neuen BAföG-Sätze ab 1.10.2016

Hier die neuen BAföG-Bedarfssätze für Studierende in Deutschland bzw. innerhalb der Europäischen Union (EU):

BAföG-Bedarfssatz für Studierendeaußerhalb wohnendbei Eltern wohnend
Grundbedarf399 Euro (bisher: 373 Euro)399 Euro (bisher: 373 Euro)
Bedarf für die Unterkunft250 Euro (bisher: 224 Euro)52 Euro (bisher: 49 Euro)
Regelbedarf649 Euro (bisher: 597 Euro)451Euro (bisher: 422Euro)
Krankenversicherungszuschlag71 Euro (bisher: 62 Euro)71 Euro (bisher: 62 Euro)
Pflegeversicherungszuschlag15 Euro (bisher: 11 Euro)15 Euro (bisher: 11 Euro)
Maximalförderung735 Euro (bisher: 670 Euro)735 Euro (bisher: 670 Euro)

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BAföG - Freibeträge vom Einkommen der Eltern / Ehegatten / Lebenspartner

Die BAföG-Freibeträge wurden um ca. 7 % angehoben:

BAföG-Freibeträgeab Herbst 2016bisher
Vom Einkommen miteinander verheirateter Eltern1.715 Euro1.605 Euro
Vom Einkommen jedes Elternteils in sonstigen Fällen / vom Einkommen des Ehegatten / Lebenspartners des Auszubildenden1.145 Euro1.070 Euro
für den nicht in Eltern-Kind-Beziehung zum Auszubildneden stehenden Ehegatten / Lebenspartners des Einkommensbeziehers570 Euro535 Euro
für jedes weitere Kind

BAföG - Freibeträge vom Einkommen des Auszubildenden

BAföG-Freibeträgeab Herbst 2016bisher
für den Auszubildenden selbst290 Euro255 Euro
für den Ehegatten / Lebenspartner des Auszubildenden570 Euro535 Euro
für jedes Kind des Auszubildenden520 Euro485 Euro

Mehr Infos zum BAföG:

Quelle: dpa/DAWR/ab
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