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Ausländerrecht | 26.07.2016

Ausländer

Duldung: Was bedeutet geduldeter Ausländer?

Die Duldung ist die vorübergehende Aussetzung der Abschiebung von ausreise­pflichtigen Ausländern

Die Bilder gingen um die Welt: Im Juli 2015 streichelte Bundes­kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit Schülern das weinende Mädchen Reem. Die staatenlose Palästinenserin wurde damit für kurze Zeit zur wohl bekanntesten geduldeten Aus­länderin in Deutschland.

Ausländer mit Duldung erhalten kein Asyl

Ende 2015 lebten in der Bundes­republik 155.103 Ausländer mit einer solchen Duldung. Ende 2014 waren es noch knapp 113.000. Gemeinsam ist allen, dass sie eigentlich ausreisen oder abgeschoben werden müssten. Sie bekommen kein Asyl und dürften deshalb nicht in Deutschland leben, werden aber geduldet.

Gründe für ein Abschiebeverbot

Eine Abschiebung ist zum Beispiel dann verboten, wenn dem Betroffenen im Heimatland Verfolgung, Folter oder die Todesstrafe drohen. Eine schwere Krankheit spricht ebenfalls dagegen. Mitunter weigern sich auch Herkunfts­länder, jemanden wieder aufzunehmen - etwa, wenn bestimmte Dokumente fehlen.

Langzeit-Geduldete dürfen bleiben

Aus diesen Gründen wird die Duldung oft im Abstand von einigen Monaten immer wieder erneuert. Frühestens nach 18 Monaten, manchmal erst nach acht Jahren, können die Betroffenen dann eine Aufenthalts­erlaubnis bekommen.

Siehe auch

Quelle: dpa/DAWR/ab
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