wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 14.01.2016

Versicherungsschutz

Einbruchschäden richtig regulieren: Wann zahlt die Hausratversicherung und was muss man als Einbruchopfer beachten?

Wann übernimmt die Hausratversicherung den Schaden?

Fernseher, Tablet, Familienschmuck - alles gestohlen. Kein Problem, die Hausratversicherung trägt nach Einbrüchen doch den entstandenen Schaden. Allerdings klappt die Regulierung nur dann problemlos, wenn die Versicherten gewissen Pflichten nachkommen.

Werbung

Nach Einbrüchen zahlt die Hausratversicherung für Schäden und gestohlene Gegenstände. Damit die Schadensregulierung nicht zum Problem wird, sollten Einbruchsopfer einiges beachten. Ein Überblick zu den wichtigsten Fragen:

Wann greift die Hausratversicherung?

Der Einbrecher muss sich mit einem Werkzeug, etwa einer Brechstange, oder einem geraubten Schlüssel Zugang verschafft haben. Der Versicherungsschutz kann durch fahrlässiges Verhalten gemindert werden. Ein Beispiel: Wenn die Eingangstür nur angezogen wurde, regulieren Versicherer in der Regel lediglich 50 Prozent des Schadens. Sind die Diebe über ein angekipptes Fenster eingestiegen, kann das den Versicherungsschutz ebenfalls verringern.

Welches Eigentum wird ersetzt?

Alles, was entwendet wurde. Das schließt Möbel, Kleidung und Elektrogeräte ein, aber auch Bücher und Geschirr. Sogar für das entwendete Futter der Haustiere gibt es Ersatz. Die gestohlenen Gegenstände müssen Einbruchsopfer auf einer Stehlgutliste notieren. Dort sollte man das Diebesgut detailliert beschreiben und unter anderem dessen Neuwert angegeben. Die Listereicht man bei der Polizei und der Versicherung ein.

Von wertvollem Inventar hat man für alle Fälle besser ein Foto gemacht und den Einkaufsbeleg aufgehoben. Das kann die Regulierung erleichtern. Das sind Hinweise, keine Nachweise. Bei hohen Schäden kommt oft noch ein Sachverständiger und prüft, ob die angegeben Schäden plausibel sind.

Auf jeden Fall sollte man auf die Stehlgutliste alles notieren, was weg ist und das lieber zweimal prüfen. Fällt etwa erst Monate später auf, dass die Kamera geklaut wurde, wird der Verlust unter Umständen nicht mehr von der Versicherung reguliert.

Werbung

Welche Pflichten hat das Einbruchsopfer?

In vielen Versicherungsverträgen steht, dass der Versicherer „unverzüglich“ zu informieren ist. Das heißt aber nicht, dass man nachts zum Hörer greifen muss. In der Regel habe man drei Tage Zeit, um den Einbruch telefonisch zu melden. Dort sollte man die Umstände des Einbruchs erläutern und direkt notwendige Reparaturen ansprechen. Ohne vorherige Rücksprache mit dem Versicherer sollte man Schäden an Türen und Fenstern nicht beheben. Sonst droht man, auf den Kosten sitzenzubleiben.

Wie viel zahlt die Versicherung?

Die Hausrat-Police trägt die Reparaturkosten für beschädigtes Inventar sowie Einbruchsschäden an Türen und Fenstern. Für geklaute Gegenstände wird der Wiederbeschaffungspreis erstattet. Dieser muss nicht dem früheren Kaufpreis entsprechen. Ein Beispiel: Heute kostet ein Fernseher oft wesentlich weniger als ein technisch vergleichbares Gerät vor fünf Jahren. Sofern Hausrat durch den Einbruch beschädigt wurde, aber weiter genutzt werden kann, zahlt die Versicherung die schadensbedingte Wertminderung.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1323

Rechtsanwalt Peter Hahn

Verbraucher­darlehens­verträge

Ewiges Widerrufs­recht: Viele Verbraucher­darlehens­verträge der Bremer Landesbank noch heute widerrufbar

RechtsanwaltPeter Hahn

[17.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFür Kredit­nehmer der Bremer Landesbank die nach dem 10. Juni 2010 ein Darlehen abgeschlossen haben, besteht in vielen Fällen ein „ewiges Widerrufs­recht“, d. h. die betroffenen Verträge können jederzeit widerrufen werden.

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Bank­bearbeitungs­gebühren

Keine Bank­bearbeitungs­gebühren für Kredite bei Immobilien­entwicklung

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[16.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin weiterer Pluspunkt für einen Unternehmer, der Geld von seiner Bank zurück erhält. In der Entscheidung des Land­gerichts Frankfurt am Main klagte ein gewerb­licher Immobilien­entwickler gegen die Bank, die ihm mehrere Unter­nehmens­kredite gewährt hatte.

Rechtsanwalt Thomas Brunow

Reißverschlussverfahren

Vorrang beachten: Reißverschlussverfahren gilt nicht bei Autobahn­auffahrten

RechtsanwaltThomas Brunow

[15.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUnd zwar auch dann nicht, wenn auf der Autobahn verkehrs­bedingter Stop-and-Go-Verkehr herrscht. Der Verkehr auf der Autobahn hat stets Vorrang. So entschied auch das Amtsgericht Essen in seiner Entscheidung vom 20.03.2017 (14 C 188/16).

Rechtsanwalt Guido Lenné

PKW-Kartell

Nach LKW-Kartell: EU-Kommission ermittelt nun auch im PKW-Kartell Skandal

RechtsanwaltGuido Lenné

[14.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEs ist noch gar nicht so lange her, dass die EU Wettbewerbs­kommission eine Rekord­strafe in Höhe von 2,93 Milliarden gegen ein LKW-Kartell verhängte, dass 14 Jahre lang den Markt manipulierte und an dem neun von zehn der in Europa produzierenden LKW Hersteller beteiligt waren.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Gewerbe­verzeichnis“: Vorsicht vor Gewerbe­verzeichnis Regional SRL

RechtsanwaltRobert Binder

[11.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Gewerbeverzeichnis Regional SRL geht mit seinem „Gewerbeverzeichnis“ unter Gewerbetreibenden und Freiberuflern auf Kundenfang.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Widerruf

Sparkasse Mittelmosel-Eifel Mosel Hunsrück nach Berufung rechts­kräftig zur Rück­abwicklung von Immobilien­darlehens­verträgen verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[10.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Oberlandes­gericht Koblenz hat mit Urteil vom 16. Juni 2017 - 8 U 1107/16 - die Berufung der Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück gegen ein Urteil des Land­gerichts Trier weitgehend zurück­gewiesen.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Urlaubs­anspruch und Krankheit

Krank im Urlaub: Wenn der Arbeit­nehmer im Urlaub krank wird

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[09.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDass Urlaubs­anspruch und Krankheit kollidieren, dass ein Arbeit­nehmer während seines Urlaubs krank wird oder einen Unfall erleidet, kommt gar nicht so selten vor. Wenn er dadurch arbeits­unfähig ist, hat er Anspruch darauf, für diese Zeit seinen Urlaubs­anspruch zu behalten.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Fahrverbot

Zu hohe Schadstoff­belastung: Dreckigen Dieseln droht Fahrverbot in Stuttgart

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[08.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFahrer von Diesel-Fahrzeugen müssen immer mehr mit einem Fahrverbot rechnen.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1323
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!