wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht | 07.04.2016

Sorgerecht

Gemeinsame Sorgerecht: Was ist rechtlich möglich?

Eltern müssen gemeinsam Entscheidungen im Sinne zum Kindeswohl treffen

Lebt das Kind wechselweise mal beim einen, mal beim anderen Elternteil, und beide teilen sich das Sorgerecht, gilt: Sie dürfen gemeinsam im Sinne des Kindes entscheiden. Rechtlich ist es nicht möglich, dies in einem Vertrag vorab zu regeln. Denn anders als etwa beim Ehevertrag geht es hier um ein Kind - also einen Dritten und dessen Wohl. Was in der jeweiligen Situation für den Nachwuchs gut ist, muss individuell abgewogen werden.

Werbung

Im Streitfall muss das Familiengericht entscheiden

Die Richter können in einzelnen Fragen die Entscheidungs­befugnis auf einen Elternteil übertragen. Dann darf beispiels­weise nur noch einer bestimmen, welche Schule sich für das Kind eignet. Dies ist aber nicht unproblematisch, wenn das Gericht über solche Dinge entscheiden muss: Dann wird es vermutlich auch in anderen Bereichen schwierig, gemeinsame Lösungen zu finden. Ein weiteres Beispiel: Sollte ein Partner etwa aus beruflichen Gründen weit wegziehen, legt im Streitfall das Familien­gericht fest, wer in Zukunft über den Aufent­haltsort des Kindes entscheiden darf. Spätestens dann kann das Model zur Zerreiß­probe für alle werden.

Grundsätzlich gilt:

Bei unverheirateten Paaren liegt das alleinige Sorgerecht für das Kind automatisch bei der Mutter. Wollen sich beide Partner um das Kind kümmern, muss die Mutter eine entsprechende Erklärung abgeben. Alternativ kann der Partner beim Familien­gericht einen Antrag auf gemeinsames Sorgerecht stellen. Dem Antrag wird stattgeben, wenn es dem Kindeswohl nicht wider­spricht.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2268

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2268
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!