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Arbeitsrecht und Sozialrecht | 03.04.2016

Mutter­schutz

Job und Schwangerschaft: Welche Rechte haben Schwangere?

Rechtsanwältin Nathalie Oberthür erklärt einige wichtige Punkte aus dem Mutter­schutz­gesetz

Wenn Frauen ein Kind erwarten, ändert sich für sie vieles - auch im Job. Was Schwangere dazu wissen sollten. Schwangere werden vom Gesetzgeber besonders geschützt. Das Mutter­schutz­gesetz regelt, welche Rechte sie haben.

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Kündigungsschutz:

Sobald eine angestellte Frau weiß, dass sie ein Kind erwartet, gilt für sie Kündigungs­schutz. Selbst wenn der Arbeitgeber kündigt, bevor er von der Schwangerschaft erfährt. „Dann hat die Frau zwei Wochen Zeit, ihm mitzuteilen, dass sie schwanger ist.“ Dann ist die Kündigung unwirksam. Bis vier Monate nach der Geburt des Kindes gilt der Kündigungs­schutz.

Arbeitsaufgaben:

Regelmäßig Lasten über fünf Kilo heben, Fließband­arbeit mit vorgeschriebenen Tempo, Maschinen mit einem Fußantrieb bedienen - das und noch einiges mehr dürfen Schwangere laut Gesetz nicht mehr machen. Der Chef hat dann durchaus Möglichkeiten, andere Tätig­keiten zuzuweisen. So kann es sein, dass eine Chemie­laborantin Büroarbeit erledigen soll, obwohl das in ihrem Arbeits­vertrag nicht festgehalten ist, so Rechtsanwältin Nathalie Oberthür. „Der Arbeitgeber hat dann etwas mehr Möglichkeiten und kann etwa auch geringerwertige Tätig­keiten beauftragen. “Wie weit er genau von den Tätig­keiten des Arbeits­vertrags abweichen kann, sei einzelfall abhängig.

Findet sich gar keine Alternativ­beschäftigung, wird die Schwangere mit einem Beschäftigungs­verbot freigestellt - und hat Anspruch auf das volle Gehalt.

Resturlaub:

Sechs Wochen vor der errechneten Geburt beginnt die Mutter­schutz­zeit spätestens. Schwangere Frauen müssen danach nicht mehr arbeiten, ausgenommen wenn sie sich ausdrücklich dazu bereitet erklären. Ihre restlichen Urlaubstage müssen die Frauen nicht vor dem Mutter­schutz und ihrer folgenden Elternzeit abbauen. „Den Resturlaub kann man auch ans Ende der Elternzeit hängen“, sagt Rechtsanwältin Nathalie Oberthür.

Benachrichtigung:

Wann sagt man es dem Chef? Diese Frage treibt viele schwangere Frauen um. Man sollte es sagen, sobald man es weiß, heißt laut Rechtsanwältin Nathalie Oberthür die gesetzliche Empfehlung. Doch Folgen hat eine Verletzung dieser Pflicht keine. „Es ist einem deshalb selbst überlassen, wann man es dem Vor­gesetzten sagt“, stellt sie klar. Allerdings sollte man fair sein und es nicht zu spät sagen, damit das Unternehmen für die Abwesenheit rechtzeitig planen kann.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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