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Arbeitsrecht | 04.08.2016

Arbeits­unfähigkeit

Krank­meldung: Wie meldet man sich als Arbeit­nehmer beim Arbeitgeber krank?

Krank­meldung sollte per Telefon und zusätzlich per E-Mail erfolgen

Wer bei einer Krank­meldung auf Nummer sicher gehen will, meldet sich doppelt beim Arbeitgeber: zuerst per Telefon und zusätzlich per E-Mail. Das rät Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin. „Sobald es irgendwie möglich ist, muss man Bescheid geben - noch vor einem möglichen Arztbesuch“, erläutert der Experte. Durch die E-Mail gibt es dann auch einen Beleg, auf den man sich im Streitfall berufen kann.

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Gesetzlich geregelt ist:

Dauert eine Krankheit länger als drei Tage, muss der Beschäftigte am darauffolgenden Arbeitstag eine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung vom Arzt vorlegen. Neben dem Einreichen per Post kann auch hier zusätzlich ein in die Firma übermittelter schneller Scan oder ein Foto per E-Mail für Sicherheit sorgen - und dem Chef mehr Zeit zum Planen geben.

Arbeitgeber kann Bescheinigungspflicht vorverlegen

Diese Bescheinigungs­pflicht kann der Arbeitgeber zwar auch schon auf den ersten Tag einer Arbeits­unfähigkeit vorverlegen. Das heißt dann aber nicht, dass der Schein per Expressbote an den Chef gehen muss, damit er noch am selben Tag da ist, wie Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin sagt. Allerdings müsse man in diesem Fall noch am ersten Tag der Erkrankung zum Arzt gehen, um die Bescheinigung zu erhalten.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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