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Mietrecht | 16.08.2016

Schimmel

Schimmel in der Wohnung: Was tun als Mieter?

Miete darf nicht ohne weiteres einbehalten werden

Bei Schimmel in der Wohnung müssen Mieter ihren Vermieter schriftlich informieren. Das gilt unabhängig davon, ob sie für den Befall verantwortlich sind oder nicht. Die sogenannte Mängel­anzeige ist erforderlich, damit der Vermieter in Aktion tritt - also beispiels­weise den Schimmel beseitigt.

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Mängelanzeige kann Mieter vor Schadensersatzforderungen schützen

Der Mieter kann sich so gegen Schaden­ersatz­forderungen des Vermieters schützen. Denn sollte der Schimmel­fleck größer werden und der Vermieter weiß nichts von dem Mangel, muss der Mieter unter Umständen dafür haften - obwohl er ursprünglich nichts für den Befall konnte.

Einbehalten der Miete kann zur Kündigung führen

Reagiert der Vermieter nicht und behebt den Mangel nicht innerhalb einer vom Mieter gesetzten Frist, können Mieter sich wehren: beispiels­weise indem sie ankündigen, dass sie die Miete bis zur Beseitigung nur unter Vorbehalt bezahlen. Den zu viel gezahlten Betrag können Mieter nach der Mangel­beseitigung zurück­fordern. Das ist laut Mieter­verein München besser, als die Miete einfach ein­zubehalten - denn dann könne der Vermieter unter Umständen kündigen.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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