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Internetrecht und Urheberrecht | 15.09.2016

Musik

Stream­ripping: Ist das Speichern von Musik aus dem Internet legal?

Schlimmsten­falls drohen bei Verstößen gegen das Urheber­recht Geld- oder Freiheits­strafen

Musiklabels verdienen einen großen Teil ihrer Umsätze auf Streaming­diensten wie Spotify, Deezer oder Apple Music. Inzwischen speichern allerdings knapp die Hälfte der 16- bis 24-Jährigen mit einem Streamripper diese Lieder auf dem Computer, zeigt eine aktuelle Untersuchung des weltweiten Branchen­verbands der Ton­träger­hersteller. Ist das überhaupt legal?

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Frage nach Unzulässigkeit des Streamrippings nicht pauschal beantwortbar

Der Berliner Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Ansgar Koreng, ist der Auffassung, dass man nicht pauschal beantworten könne, ob das sogenannte Stream­ripping gegen das Gesetz verstößt. „Man darf zu privaten Zwecken Kopien von urheber­rechtlich geschützten Werken auch ohne die Erlaubnis des Rechte­inhabers speichern“, erklärt er. Das gelte aber nur, wenn man diese nicht weiter­verkaufe oder sie nicht von einer illegalen Seite herunter­geladen wurden. Außerdem dürfe man dabei keinen Kopier­schutz umgehen.

„Bei diesem Begriff gibt es aber rechtliche Auslegungs­probleme“, sagt Ansgar Koreng.

Entscheidend ist vor allem, dass man selbst das Originalwerk käuflich erworben und bei sich zu Hause vorliegen hat.

Bewertung der Strafe bei Verstößen gegen das Urheberrecht bleibt Frage des Einzelfalls

Schlimmsten­falls drohen bei einem Verstoß gegen das Urheber­recht Geld- oder sogar eine Freiheits­strafe. „Bei einem Ersttäter würde wohl erstmal eine geringe Geldstrafe dabei rauskommen“, erklärt der Berliner Anwalt. „Aber das ist alles eine Frage des Einzelfalls.“

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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