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Immobilienrecht, Mietrecht und Steuerrecht | 29.12.2016

Mietvertrag mit Verwandten

Was ist beim Mietvertrag mit Verwandten zu beachten?

Miet­vertrag mit Verwandten muss Fremd­vergleich standhalten

Wer eine Wohnung oder ein Haus an Angehörige vermietet, muss darauf achten, dass das Miet­verhältnis dem sogenannten Fremd­vergleich standhält.

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Mietvertrag muss ortsüblicher Miete entsprechen

Das heißt: Der Mietvertrag muss dem entsprechen, was üblicherweise auch mit Fremden vereinbart wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Vertrag steuerlich nicht anerkannt wird und der Werbungs­kosten­abzug verloren geht.

Absetz­barkeit garantiert bei mindestens 66 Prozent der orts­üblichen Miete

Grund­sätzlich gilt: Beträgt die Miete mindestens 66 Prozent der orts­üblichen Marktmiete, können die mit den Miet­einnahmen zusammen­hängenden Ausgaben wie Finanzierungs­zinsen voll als Werbungs­kosten abgezogen werden.

Entwicklung der orts­üblichen Miete im Auge behalten

Liegt der Mietzins unterhalb der 66-Prozent-Grenze, lassen sich die Aufwendungen für die vermietete Wohnung hingegen nur anteilig absetzen. Miet­verträge sollten aus diesem Grund regelmäßig etwa anhand des Miet­spiegels überprüft werden, ob sie noch den orts­üblichen Bedingungen entsprechen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3511
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