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Versicherungsrecht | 14.09.2016

Berufs­unfähigkeits­versicherung

Wie ehrlich muss man beim Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung sein?

Gesundheits­fragen sollten ehrlich beantwortet werden

Wer zu krank zum Arbeiten ist, steht oft vor großen finanziellen Problemen. Hier hilft eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Diese private Absicherung zählt nicht umsonst zu den wichtigsten Versicherungen. Doch, worauf kommt es bei einem solchen Vertrag an?

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Versicherungsabschluss in jungen Jahren macht die Beiträge meist günstiger

Je früher, desto besser - dieser Grundsatz ist bei der Suche nach einer Berufs­unfähigkeits­versicherung wichtig. „Wenn Sie jung sind, haben Sie meist wenig gesundheitliche Probleme“, erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Und das macht die Beiträge meist günstiger, als bei Abschlüssen in späteren Jahren. Wichtig: Die Gesundheits­fragen beider Antrag­stellung sollten ehrlich beantwortet werden.

Bei verschwiegenen Vorerkrankungen können Leistungen im Ernstfall gekürzt oder gestrichen werden

Der Grund: Hat der Versicherte Vorerkrankungen verschwiegen, obwohl er danach gefragt wurde, kann das dazu führen, dass Leistungen im Ernstfall gekürzt oder sogar vollständig gestrichen werden. Und Vorsicht: „Wenn Ihnen ein Vermittler rät, gewisse Erkrankungen nicht anzugeben, sollten Sie dennoch wahrheits­gemäß antworten“, rät Bossaus diesem Grund. Vermittler arbeiten oft auf Provisions­basis und sind daher an einem Vertrags­abschluss interessiert.

Hinweis- und Informationssystem speichert erhöhte Risiken wie besonders gefahrenträchtige Berufe oder Vorerkrankungen

Versicherer können auf das Hinweis- und Informations­system (HIS) der deutschen Versicherungs­wirtschaft zurück­greifen. In dieser Auskunftei werden unter anderem erhöhte Risiken wie besonders gefahren­trächtige Berufe oder Vorerkrankungen festgehalten. Gesundheits­daten enthält das HIS aber nicht. „Sie können sich auch erkundigen, ob etwas über Sie gespeichert ist“, erklärt Boss. Von diesem Recht sollten Verbraucher auch Gebrauch machen. Wer schon gesundheitliche Einschränkungen hat, sollte bei der Versicherung die Risikovoran­frage stellen. Damit werden eventuelle HIS-Einträge vermieden.

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Versicherungssumme sollte in etwa das Nettoeinkommen abdecken

Was macht einen guten Vertrag aus? „Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist ein sehr persönlicher Vertrag“, sagt Boss. „Aber auf einige Klauseln sollten alle achten.“ Dazu gehört der Verzicht auf die abstrakte Verweisung. Dann kann der Versicherer den Kunden nicht einfach auf eine vergleichbare Tätigkeit verweisen, bevor er leistet. „Auch sollte die Versicherungs­summe in etwa das Netto­einkommen abdecken“, rät die Expertin.

Leistung der Versicherung sollte bereits bei voraussichtlich sechs monatiger Arbeitsunfähigkeit einsetzen

Geleistet werden sollte außerdem bereits, wenn ein Ver­sicherter voraussichtlich sechs Monate nicht arbeiten kann. Und: Die Versicherungs­leistung sollte bei bestimmten Ereignissen wie Heirat, Geburt oder Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit ohne erneute Gesundheits­prüfung erhöht werden können.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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