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Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 10.04.2017

Strom­preis­erhöhung

Ankündigung einer Strom­preis­erhöhung: Strom­anbieter muss transparent über Preis­erhöhung informieren

In der Praxis funktioniert das laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage nicht immer

Erhöht ein Strom­anbieter seine Preise, muss er Kunden darüber aufklären. Die Ankündigung muss dabei transparent sein, erklärt die Verbraucher­zentrale Nieder­sachsen in Hannover.

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In der Praxis funktioniert das allerdings nicht immer, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Stromkunden zeigt, die ein Preiserhöhungs­schreiben erhalten hatten. Die meisten (82 Prozent) erkannten dieses zwar direkt als solches. Jeder Sechste (16 Prozent) musste aber erst genauer hinschauen, um das Schreiben als Ankündigung einer Preis­erhöhung zu identifizieren.

Schreiben sind insgesamt sehr unübersichtlich

Die meisten darunter ärgerten sich darüber, dass die Erhöhung versteckt beziehungs­weise das Schreiben insgesamt sehr unübersichtlich war (45 Prozent). Einigen waren die Formulierungen zum Teil zu kompliziert (14 Prozent). Andere monierten, das Schreiben komplett durchlesen zu müssen (8 Prozent), dass der alte Strompreis nicht genannt wurde (7 Prozent) oder dass das Schreiben an Werbung erinnerte (7 Prozent).

1000 Stromkunden wurden befragt

Im Auftrag der Verbraucher­schützer hat Forsa 1000 Stromkunden befragt, die im Laufe des vergangenen Jahres per Brief oder E-Mail über steigende Kosten informiert worden waren.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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