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Arbeitsrecht und Sportrecht | 12.02.2016

Manager­gehälter

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 legt Vergütung von Präsident Harald Strutz offen

Präsident erhält monatliche Aufwands­entschädigung von 9.000 Euro plus 14.000 Euro für Funktion als Rechts­berater

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat auf den Vorwurf mangelnder Transparenz reagiert und unter anderem die Vergütung seines Präsidenten Harald Strutz offengelegt.

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Fußball­club legt Vergütung der Vorstands­mitglieder offen

Derzeit erhalte Strutz eine Aufwands­entschädigung von 9.000 Euro monatlich, teilte der Club in einer Erklärung des Vorstandes mit. Die übrigen sieben Vorstands­mitglieder erhielten 2.000 Euro pro Monat.

Strunz erhält weitere 14.000 Euro für Tätig­keiten als Rechts­berater

Zudem erhalte Strutz ein vereinbartes monatliches Honorar von 14.000 Euro für seine Funktion als Rechts­berater des Vereins. Dieses sei „zulässig, angemessen und mit hoher Wahrscheinlichkeit niedriger als der markt­übliche Preis für eine derartige Beratungs­leistung“. Das gehe aus dem Kurz­gutachten einer Frankfurter Wirtschafts­kanzlei hervor, die Mainz 05 eingeschaltet hatte.

Aufwands­entschädigungen juristisch zulässig und angemessen

Demnach seien Aufwands­entschädigungen für die Vorstands­mitglieder „juristisch zulässig und in der Höhe angemessen“. Strutz hatte vor einigen Tagen bestätigt, dass er seine Tätigkeit als Anwalt über die Jahre zunehmend zurück­gefahren habe, um so viel wie möglich für den Verein zu arbeiten.

Vorwurf mangelnder Transparenz

Die Leiterin der Arbeits­gruppe Sport bei Transparency International, Sylvia Schenk, hatte dem Club daraufhin mangelnde Transparenz vorgeworfen und eine Offenlegung der Vergütungen der ehren­amtlichen Vorstands­mitglieder gefordert.

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Quelle: dpa/DAWR/kg

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URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1992
 

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