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Allgemeines Persönlichkeitsrecht und Presserecht | 06.02.2016

„Rabaukenjäger-Fall“

Gericht bestätigt Geldstrafe für Journalisten wegen Beleidigung im „Rabaukenjäger-Fall“

Journalist muss 1.000 Euro Strafe zahlen

Das Landgericht Neubrandenburg hat die Geldstrafe gegen einen Journalisten wegen Beleidigung eines Jägers im sogenannten „Rabaukenjäger-Fall“ bestätigt.

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Jäger vergräbt ein bei einem Unfall getötetes Reh

Im zugrunde liegenden Streitfall hatte ein Jäger aus Vorpommern hatte als Zeuge erstmals vor Gericht geschildert, dass er 2014 ein bei einem Unfall getötetes Reh 100 Meter per Auto von der Straße gezogen und vergraben hatte. Das wurde von einem Journalisten fotografiert. Der Bericht, in dem von einem „Rabaukenjäger“ gesprochen wurde, habe in der Öffentlichkeit jedoch einen anderen Eindruck erweckt.

Maximale Verunglimpfung bei minimaler Beweislage

Der Richter des Land­gerichts Neubrandenburg wies die Berufung des 50-jährigen Reporters einer Tages­zeitung gegen das Urteil des Amts­gerichtes Pasewalk ab. Der Richter nannte den Artikel „maximale Verunglimpfung bei minimaler Beweislage.“ Der Reporter soll 1.000 Euro Strafe zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.

Quelle: dpa/DAWR/kg
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