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Mietrecht | 14.08.2015

Kündigung des Mietvertrags

Gewalttätiger Mieter: Fortsetzung des Mietverhältnis unzumutbar

Verhalten des Mieters stellt erhebliche Störung des Hausfriedens dar

Prügelnde Mieter müssen damit rechnen, dass ihnen die Wohnung gekündigt wird. Das gilt insbesondere dann, wenn sie gewalttätig gegen ihre Nachbarn vorgehen. Denn in diesem Fall wird der Hausfrieden erheblich gestört, befand das Amtsgericht München (Amtsgericht München, Urteil vom 18.11.2014, Az. 425 C 16113/14).

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Rabiater Mieter schlägt Nachbarn Krankenhaus reif

In dem verhandelten Fall hatte der Mieter einer Ein-Zimmer-Wohnung einen Nachbarn und dessen Freund im Treppenhaus angegriffen. Bei einem heftigen Handgemenge wurde der Nachbar so schwer verletzt, dass er einen Monat im Krankenhaus lag. Die Vermieter kündigte dem rabiaten Mieter daraufhin. Da der Mann aber seine Wohnung nicht räumen wollte, landete der Fall vor Gericht.

Brutaler Angriff auf Mieter rechtfertigt Kündigung

Die Kündigung war nach Ansicht der Richter gerechtfertigt. Mit seinem Verhalten habe der Mieter den Hausfrieden so sehr gestört, dass dem Vermieter die Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Seit dem Vorfall sei nicht nur der geschädigte Nachbar, sondern auch andere Mitmieter so verängstigt, dass sie ausziehen wollen. Dieses Mietverhältnis fortzusetzen, sei für den Vermieter nicht zumutbar.

Quelle: dpa/DAWR/AB
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