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Insolvenzrecht | 01.07.2016

Insolvenz

Hard Candy: Deutsche Fitness­studios bleiben geschlossen

Insolvenz­verwalter sieht mangels finanzieller Mittel keine Möglichkeit der Wieder­eröffnung

Die deutschen Studios der von Popstar Madonna gegründeten Fitness­kette Hard Candy bleiben vorerst geschlossen. „In der gegenwärtigen Situation der Insolvenz besteht mangels finanzieller Mittel keine Möglichkeit der Wieder­eröffnung“, sagte der Insolvenz­verwalter, Rechtsanwalt Torsten Martini. Die Betreiber der Studios, die Brüder Jürgen und Ralf Jopp, hatten Mitte Juni Insolvenz beantragt.

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Alle Studios sollen nächste Woche wieder öffnen

Die Jopp-Brüder geben sich ihrerseits zuversichtlich, die Filialen bald wieder öffnen zu können. „Wir wollen alle Studios nächste Woche wieder aufmachen“, sagten sie. Die Gläubiger wollen sie nach eigener Auskunft „bis Ende der Woche ausbezahlt“ haben. Sie gingen davon aus, genügend Kapital aufzutreiben, damit die vorläufige Insolvenz­verwaltung aufgehoben werde.

Studios werden von Franchise-Partnern betrieben

Die von Madonna mitgegründete Fitness­kette Hard Candy hat Studios unter anderem in Mailand, Moskau und Sydney. Betrieben werden die Filialen von Franchise-Partnern, also unabhängigen Lizenz­nehmern, die vertraglich an die Kette gebunden sind. In Deutschland ist das die Jopp AG, die nach eigenen Angaben in Berlin insgesamt elf Fitness­studios hat - darunter neun Hard-Candy-Studios.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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