wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

EU-Recht und Steuerrecht | 23.06.2017

Steuer­flucht

Kampf gegen Steuer­flucht: EU-Kommission will Steuer­berater zur Transparenz zwingen

Panama Papers haben Debatte um Steueroasen neu entfacht

Im Kampf gegen Steuer­flucht will die EU-Kommission Steuer­berater, Buchhalter, Bankiers oder Anwälte zur Transparenz verpflichten. Diese müssten sich an die Behörden wenden, wenn sie den Verdacht hätten, dass Klienten von ihnen Steuern hinterziehen wollten, schlug die EU-Kommission in Brüssel vor. „Steuer­behörden sollten über die notwendigen Informationen verfügen, um aggressive Steuer­planungs­strategien zu unterbinden“, erklärte EU-Finanz­kommissar Pierre Moscovici.

Werbung

Damit zieht die Brüsseler Behörde auch eine Konsequenz aus den Panama Papers. Im Zentrum des Skandals steht die Anwalts­kanzlei Mossack Fonseca aus Panama. Aus öffentlich gewordenen Unterlagen geht hervor, dass zahlreiche Politiker, Sportler und andere Prominente Vermögen in Offshore-Firmen hielten.

Meldepflicht für Berater und Kunden

Die Melde­pflicht soll nach Vorstellungen der EU-Kommission sowohl für die Berater als auch für ihre Kunden gelten. Verdächtig wären dabei etwa Überweisungen in Steuer­paradiese oder Geschäfte mit Gebieten, die kaum gegen Geldwäsche vorgehen. Auch Mehrfach­steuer­nachlässe in unterschiedlichen Ländern nennt die EU-Kommission. Die Vorschläge können aber nur in Kraft treten, wenn die EU-Staaten zustimmen. Das Europa­parlament muss angehört werden.

Präsident des Deutschen Anwaltvereins sieht Anwaltsgeheimnisses in Gefahr

Bei betroffenen Berufs­gruppen lösten die Pläne schon vor der offiziellen Präsentation Alarm aus. „Das ist der Einstieg in den Ausstieg des Anwalts­geheimnisses“, sagte der Präsident des Deutschen Anwalt­vereins, Ulrich Schellenberg.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4247

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d4247
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!