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Strafrecht | 15.07.2022

Identitäts­täuschung

Kein Verfahren gegen HSV-Profi Jatta wegen Identitäts­täuschung

Beschwerde der Staats­anwaltschaft wegen Ablehnung eines Straf­verfahrens gegen Jatta zu großen Teilen abgewiesen

Fußball-Profi Bakery Jatta vom Hamburger SV muss keine Prozess­eröffnung wegen angeblich falscher Identität mehr fürchten.

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Das Landgericht Hamburg hat die Beschwerde der Staats­anwaltschaft wegen Ablehnung eines Straf­verfahrens gegen Jatta zu großen Teilen abgewiesen. „Es besteht kein hinreichender Tatverdacht einer Identitäts­täuschung“, sagte Jattas Anwalt Thomas Bliwier. Es sei nicht nachgewiesen worden, dass sich der Gambier die Aufenthalts­genehmigung in Deutschland unter einem falschem Namen erschlichen habe. „Der straf­rechtliche Vorwurf hat sich erledigt“, sagte Bliwier zu den seit drei Jahren andauernden Ermittlungen.

Aber: Verfahren wegen Angaben zum Namen der Mutter

Ein Verfahren am Amtsgericht Hamburg wird dennoch gegen Jatta eröffnet. Dabei gehe es in zwei Fällen um wider­sprüchliche Angaben zum Namen von Jattas Mutter, teilte der Rechtsanwalt mit und meinte: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch da einen Freispruch bekommen.“ Jatta hatte den Nachnamen seiner Mutter bei seiner Ankunft in Deutschland mit Jatta angegeben. In einem Folgeantrag knapp vier Jahre später hieß sie Daffeh.

Jatta - Daffeh: Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit“ identisch

Nach Auskunft des Ober­landes­gerichtes hat das Landgericht fest­gestellt, dass Bakery Jatta und Bakary Daffeh „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit“ identisch seien. Die Erkenntnis wurde auch auf Grundlage wissenschaftlicher Vergleichs­gutachten gewonnen.

Beide Namen werden mit unterschiedlichen Ge­burts­daten angegeben. Jatta ist 24 Jahre alt, Daffeh soll zweieinhalb Jahre älter sein. Das Landgericht folgte der Darstellung der Verteidigung, dass sich der damals 14-jährige Jatta als mindestens 16-jährig ausgegeben habe, um in Nigeria und später Senegal nach den dortigen Bestimmungen Fußball spielen und damit Geld verdienen zu können.

Aufenthaltsgenehmigung als unbegleiteter Minderjähriger nicht erschlichen

Folglich war Jatta bei seiner Ankunft in Deutschland im Juli 2015 tatsächlich 17 Jahre alt. Somit hätte er sich die Aufenthalts­genehmigung als un­begleiteter Minder­jähriger nicht erschlichen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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