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Beamtenrecht und Disziplinarrecht | 13.01.2017

Krank­schreibung

Mit Tochter zum Dschungel­camp - Lehrerin mit sofortiger Wirkung vom Schuldienst suspendiert

Lehrerin begleitet ihre Tochter trotz Krank­schreibung zu Dreh­arbeiten nach Australien

Dschungel­besuch mit Folgen: Eine Lehrerin begleitet ihre Tochter zu Dreh­arbeiten nach Australien. Die Beamtin ist krank­geschrieben, Urlaub hat sie nicht bekommen. Die Eltern der betroffenen Schüler protestieren, die Geschichte zieht Kreise. Ist nun ein Ende in Sicht?

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Die nieder­sächsische Landesschul­behörde hat eine Lehrerin suspendiert, die im vergangenen Jahr ihre Tochter zum RTL-Dschungel­camp nach Australien begleitet hatte. „Das Disziplinar­verfahren gegen die Beamtin wurde wieder aufgenommen, sie wurde mit sofortiger Wirkung vom Schuldienst suspendiert“, sagte Behörden­sprecherin Bianca Schöneich. Zuerst hatte der NDR über den Schritt der Schul­behörde berichtet.

Landesschulbehörde leitete Disziplinarverfahren ein

Die Pädagogin war krank­geschrieben worden, nachdem sie vergeblich einen Antrag auf Urlaub eingereicht hatte. Als das bekannt wurde, hagelte es Kritik von Eltern­vertretern. Die Landesschul­behörde leitete ein Disziplinar­verfahren ein. Die Staats­anwaltschaft durchsuchte die Wohnung der Lehrerin und zwei Arztpraxen.

Lehrerin soll Erkrankung vorgetäuscht haben

Das Amtsgericht Soltau verhängte im Dezember einen Strafbefehl von 7000 Euro gegen die Pädagogin, den die Staats­anwaltschaft Lüneburg wegen „Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheits­zeugnisses“ beantragt hatte. Die Anklage­behörde geht davon aus, dass die Lehrerin eine Ärztin durch falsche Angaben zur Ausstellung der Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung veranlasste.

Anwalt legt Einspruch ein

„Wir haben den Strafbefehl nicht akzeptiert und Einspruch eingelegt“, sagte der Anwalt der Lehrerin, Andreas Hebestreit. „Wir werden den Rechtsweg ausschöpfen, weil wir uns sicher sind, dass die Vorwürfe nicht haltbar sind. Meine Mandantin war tatsächlich erkrankt.“ Das Verfahren wegen des Wider­spruchs gegen den Strafbefehl dürfte im März vor dem Amtsgericht Soltau verhandelt werden, teilte der Anwalt mit.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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