wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Immobilienrecht und Mietrecht | 03.01.2016

Modernisierung

Mit einer Modernisierung lässt sich die Attraktivität der Eigentumswohnung steigern

Werterhaltung der Eigentumswohnung

Mit Modernisierungen lässt sich die Attraktivität einer Eigentumswohnung steigern. Dafür müssen nicht unbedingt Unsummen ausgegeben werden. In einigen Fällen muss aber erst die Erlaubnis der Eigentümergemeinschaft eingeholt werden.

Modernisierung steigert den Wert der Eigentumswohnung

Ein neues Badezimmer, eine moderne Küche oder einfach nur ein neuer Anstrich - wer in seine Eigentumswohnung investiert, tut auch etwas für die Werterhaltung. Anders als bei Häusern können in Eigentumswohnungen aber nicht alle Arbeiten einfach so in Auftrag gegeben oder ausgeführt werden. In einigen Fällen müssen bauliche Veränderungen mit der Eigentümergemeinschaft abgestimmt und von ihr beschlossen werden. Dazu gehören etwa Veränderungen an der Außenwand eines Gebäudes, also die Errichtung eines Balkons, einer Terrasse oder Veränderungen an der Fassade.

Bauliche Veränderungen müssen durch Eigentümergemeinschaft genehmigt werden

Auch für die Anbringung einer Markise an der Fassade muss die Eigentümergemeinschaft grünes Licht geben. Gleiches gilt beispielsweise auch für den Austausch von Außenfenstern. Wenn die Raumaufteilung verändert und innerhalb der Wohnung eine tragende Wand durchbrochen werden soll, muss dies die Eigentümergemeinschaft ebenfalls genehmigen. Der Grund: Es könnte die Statik eines gesamten Gebäudes betroffen sein.

Ansonsten haben Wohnungseigentümer bei Modernisierungen innerhalb ihrer eigenen vier Wände aber weitgehend freie Hand. Die Erneuerung eines Badezimmers oder das Verlegen von Parkettböden sowie neue Türrahmen und Türen sind in aller Regel problemlos realisierbar. Andere Eigentümer können das nicht verhindern. Das gilt oft selbst beim Austausch eines leisen Teppichbodens gegen einen lauteren Holzfußboden, wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschied. Denn nach Ansicht der Richter gelten beim Schallschutz in Wohnungen die Grenzwerte der Bauzeit des Hauses (Bundesgerichtshof, Urteil vom 27.02.2015, Az. V ZR 73/14).

Auch eine neue Einbauküche können Eigentümer ohne weiteres einbauen. Sie kann zu einer Wertsteigerung der Immobilie führen. Will der Eigentümer die Wohnung anschließend vermieten, sollte er kein eigenwilliges Design wählen - das könnte die Chancen mindern, einen Mieter zu finden. Grundsätzlich sind schlichte und zurückhaltende Einbauten ratsam, denn sie sprechen erfahrungsgemäß einen größeren Kreis an.

Modernisierung muss nicht teuer sein

Nicht immer sind große Investitionen nötig. Manchmal reichen schon neue Badarmaturen oder Schönheitsreparaturen wie Maler- und Tapezierarbeiten, um Wert und Attraktivität der Wohnung zu steigern. Im Schnitt müsse man dabei mit mehreren hundert Euro rechnen. Bei größeren Modernisierungen können Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro anfallen. Auch energietechnische Ein- und Ausbauten können sehr teuer werden. Hier sollte genau nach gerechnet werden, ob sich das rentiert. Zu den kostenintensivsten Umbauten gehört auch der Einbau eines altersgerechten Badezimmers. Dafür müssen Kosten zwischen 6000 und 18 000 Euro veranschlagt werden.

Gut geplante Umbauten und Renovierungen können sich später bezahlt machen

Gut geplante Umbauten und Renovierungen sind immer auch eine Form der Geldanlage. Die Ausgaben können sich bezahlt machen, wenn eines Tages eine Vermietung der Immobilie ansteht. Hochwertige Ausstattung wird von Mietern oft gut angenommen und kann auch zu einer leichteren Vermietbarkeit oder höheren Mieten führen. Größere Modernisierungen lohnen sich oft vor allem dann, wenn die Wohnung ansonsten nur schlecht zu verkaufen oder zu vermieten ist. Das sollte aber vorab genau kalkuliert werden.

Bei der Größe der Modernisierung sollte man die Lage und die Mieten des lokalen Wohnungsmarktes im Auge behalten

Ob sich die Investitionen für eine größere Modernisierung der Eigentumswohnung überhaupt lohnen, hängt letztendlich auch von der Lage und von den Mieten am lokalen Wohnungsmarkt ab. Für die Vermietung gilt: Luxusmodernisierungen wie vergoldete Wasserhähne rechnen sich oft nicht. Sie lassen sich im Wege der zulässigen Modernisierungsmieterhöhung meist nicht refinanzieren. Allenfalls in Luxuswohnlagen könnten Mieter solche Modernisierungen eventuell auch entsprechend vergüten.

Modernisierungen können bei Vermietung von den Werbekosten steuerlich abgeschrieben werden

Immobilienbesitzer sollten bei der Kosten-Nutzen-Rechnung auch steuerliche Aspekte mit einbeziehen. Bei Vermietung kann der Erhaltungsaufwand entweder sofort oder gleichmäßig verteilt auf die nächsten zwei bis drei Jahre als Werbungskosten steuerlich abgeschrieben werden. Also beispielsweise der Austausch von Fenstern, eine Bad-Renovierung, neue Bodenbeläge oder der Austausch der Heizungsanlage. Auch wer die Eigentumswohnung selbst nutzt, kann Renovierungskosten unter bestimmten Voraussetzungen anteilig als Betriebsausgaben absetzen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1276

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Handel mit binären Optionen

„Alles oder nichts“ Prinzip: Welche rechtlichen Schritte bestehen bei Binären Optionen

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[21.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Handel mit binären Optionen ist im Grunde das Wetten auf die Entwicklung des Kurses. Das heißt, dass kein Vermögenswert, sondern lediglich eine Wette, darauf platziert, dass ein bestimmtes Ereignis bei einem Produkt (Rohstoffe, Währungen, Aktien) oder Index eintritt – in der Regel das steigen oder sinken des Kurses innerhalb eines Zeitraumes. Wenn das Ereignis nicht eintritt, so verliert der Anleger sein angelegtes Kapital und wenn das Ereignis eintritt so wird die Option ausbezahlt.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Vertrags­stornierung: SWE Netz GmbH verzichtet auf Forderung

RechtsanwaltRobert Binder

[20.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBetroffene der SWE Netz GmbH haben bei einem Vorgehen gegen die Forderung gute Chancen nichts an das Unternehmen zahlen zu müssen.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

Abgas­skandal

Erneute verbraucher­freundliche Urteile: Sowohl Porsche als auch VW wegen sittenwidriger Schädigung zur Rücknahme verurteilt

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[19.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Bochum urteilt 4 % Zinsen p.a. auf den Kaufpreis für einen Macan aus, wodurch der Kläger mehr bekommt als er gezahlt hat. Das Landgericht Lüneburg gibt der Klage eines Touareg-Fahrers (Euro 6) statt.

Rechtsanwalt Marcel Seifert

VW Abgasskandal

Niederlage für VW: OLG Köln verurteilt VW zu Schadensersatz

RechtsanwaltMarcel Seifert

[18.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKrachende Niederlage für VW im Abgasskandal: Mit Beschluss vom 3. Januar 2019 bestätigte das Oberlandesgericht Köln ein erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Köln, wonach VW im Abgasskandal zu Schadensersatz verpflichtet ist. VW muss dem Käufer einer gebrauchten Audi A4 Avant 2.0 TDI den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten (Az.: 18 U 70/18).

Rechtsanwalt & Notar Dr. jur. Ilkka-Peter Ahlborn LL.M.

Kündigung

Kündigung unwirksam: Arbeit­geber darf nicht zur Arbeit im Home­of­fice zwingen

Rechtsanwalt & NotarDr. jur. Ilkka-Peter Ahlborn LL.M.

[15.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWeist ein Arbeitgeber seinen Arbeit­nehmer an, in Zukunft statt im Betrieb vom „Homeoffice“ aus zu arbeiten, so darf der Arbeit­nehmer dies verweigern – es sei denn, der Arbeits­vertrag enthält hierzu eine Regelung. Eine aus diesem Grund ausgesprochene Kündigung wegen „Arbeits­verweigerung“ ist unwirksam. So hat das Landes­arbeits­gericht Berlin-Brandenburg entschieden (Urteil vom 10. Oktober 2018, Az. 17 Sa 562/18).

Rechtsanwalt Robert Binder

Trennung oder Scheidung

Scheidung Tipps: 10 wichtige Tipps bei Trennung bzw. Scheidung

RechtsanwaltRobert Binder

[14.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternScheidungstipps. Bei einer Scheidung gibt es einiges zu beachten. 10 wichtige Tipps im Zusammenhang mit Trennung oder Scheidung.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Pensions­zusage

“Haftungs­falle Pensions­kasse”: Muss der Arbeitgeber einspringen, wenn die Pensions­kasse ihre Leistungen kürzt?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[14.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternViele Unternehmen haben in der Vergangenheit eine Pensions­zusage für Arbeit­nehmer übernommen und dafür eine Pensions­kasse als Durch­führungs­weg gewählt. Daraus ergeben sich nun in bestimmten Fällen beträchtliche finanzielle Risiken – “Haftungs­falle Pensions­kasse”.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Wider­rufs­informationen

„Kaskadenverweis“ kommt vor den Europäischen Gerichtshof

RechtsanwaltGuido Lenné

[13.02.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAuf Initiative des Land­gerichts Saar­brücken kommt der stark kritisierte „Kaskadenverweis“ jetzt vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Dieser Verweis soll es dem Darlehens­nehmer ermöglichen, zu prüfen, welche Pflicht­angaben im Darlehens­vertrag erforderlich sind, um den Beginn der zwei­wöchigen Wider­rufs­frist auszulösen.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1276
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!