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Familienrecht und Unterhaltsrecht | 25.11.2016

Unterhalt

Neue Düsseldorfer Tabelle 2017: Zum 01.01.2017 gibt es eine neue „Düsseldorfer Tabelle“ - und mit ihr mehr Geld für Trennungskinder

Düsseldorfer Tabelle 2017 bringt mehr Unterhalt für Scheidungskinder

Unterhaltspflichtige müssen ab kommendem Jahr in der Regel mehr für ihre getrennt lebenden Kinder berappen. Ihr eigener Selbstbehalt steigt nicht. Die neue Düsseldorfer Tabelle 2017 finden Sie hier. Bei der Berechnung des Unterhalts kann Ihnen ein Anwalt für Familienrecht helfen.

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Trennungskinder in Deutschland haben zum Jahreswechsel Anspruch auf höheren Unterhalt. In der neuen, bundesweit angewendeten „Düsseldorfer Tabelle 2017“ werden die Mindestbedarfssätze von unterhaltsberechtigten Kindern zum 1. Januar 2017 erhöht, wie das Düsseldorfer Oberlandesgericht mitteilte (vgl. Düsseldorfer Tabelle 2017).

Mindestunterhalt steigt

Der Mindestunterhalt steigt für Kinder bis zum fünften Lebensjahr um 7 Euro auf 342 Euro. Sechs- bis Elfjährige haben Anspruch auf 393 Euro (+ 9 Euro). Zwölf- bis 17-Jährige bekommen 460 statt 450 Euro monatlich.

Selbstbehalt für Unterhaltspflichtigen ändert sich nicht

Der Mindestbedarf für ein volljähriges Kind steigt in der Düsseldorfer Tabelle 2017 um 11 Euro auf 527 (516) Euro. Entsprechend des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen steigt der Betrag dann je Einkommensklasse gestaffelt. Der Selbstbehalt für die Unterhaltspflichtigen ändert sich den Angaben zufolge nicht. Er war zuletzt zum 1.1.2015 angehoben worden Düsseldorfer Tabelle 2015.

Kindergeld soll ebenfalls steigen

Darüber hinaus soll 2017 auch das Kindergeld steigen. Die Erhöhung solle Mitte Dezember endgültig festgelegt werden, danach werde die Tabelle erneut angepasst, teilte das Oberlandesgericht mit. Auf den Bedarf des Kindes ist bei minderjährigen Kindern das halbe, bei volljährigen das volle Kindergeld anzurechnen.

Nächste Änderung voraussichtlich zum 1.1.2018

Die „Düsseldorfer Tabelle“ existiert seit 1962 und dient als Richtlinie zur Bemessung des angemessenen Kindesunterhalts. Die Erhöhung zum Jahreswechsel beruht auf der Mindestunterhaltsverordnung. Die nächste Änderung wird voraussichtlich zum 1.1.2018 erfolgen.

Bei der Berechnung des Unterhalts kann Ihnen ein Anwalt für Familienrecht helfen.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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