wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht | 14.12.2021

„Düsseldorfer Tabelle“

Neue „Düsseldorfer Tabelle“: Mehr Mindest­unterhalt ab Jahres­wechsel

Erhöhung in vielen Fällen unter einem Prozent

Zum neuen Jahr steht Trennungs­kindern laut „Düsseldorfer Tabelle“ etwas mehr Unterhalt zu. Allerdings liegt die Erhöhung in vielen Fällen unter einem Prozent, wie das Düsseldorfer Oberlandes­gericht bekanntgab.

Werbung

Die „Düsseldorfer Tabelle“ ist die Richtlinie aller Oberlandes­gerichte in Deutschland für die Ermittlung und Bemessung des Kindes­unterhalts. Sie wird seit 1979 vom Düsseldorfer Oberlandes­gericht herausgegeben. An ihrer Erstellung ist auch die Unter­halts­kommission des Deutschen Familien­gerichts­tages beteiligt.

Anhebung der Bedarfssätze

Der Mindest­unterhalt beträgt danach ab dem 1. Januar 2022 für Kinder von einem bis fünf Jahren 396 Euro pro Monat, ein Plus von drei Euro. Für Kinder von sechs bis elf sind es 455 Euro und damit vier Euro mehr. Für Kinder von 12 bis 17 Jahren sind es fünf Euro mehr (533 Euro).

Der Unterhalt wird mit der Tabelle den Einkommens­klassen der Unterhalts­pflichtigen entsprechend errechnet. Der Bedarfssatz der Studierenden, die nicht bei ihren Eltern oder einem Elternteil leben, bleibt gegenüber 2021 mit 860 Euro un­verändert. Die Tabelle wurde zudem bis zu einer Einkommens­grenze von 11.000 Euro im Monat erweitert.

Anrechnung des Kindergelds - Selbstbehalte bleiben unverändert

Das Kindergeld ist bei minderjährigen Kindern in der Regel zur Hälfte und bei voll­jährigen Kindern in vollem Umfang auf den Unterhalts­bedarf anzurechnen. Die Selbst­behalte, also das Minimum, das den Unterhalts­pflichtigen bleiben muss, bleiben in 2022 un­verändert. Bei höheren als den veranschlagten Wohnkosten kann der Selbst­behalt im Einzelfall erhöht werden.

Aufstockung um fünf Einkommensgruppen

Die ersten zehn Einkommens­gruppen der Tabelle für Einkommen bis zu 5500 Euro bleiben gegenüber 2021 un­verändert. Dafür wurde die Düsseldorfer Tabelle um fünf weitere Einkommens­gruppen aufgestockt bis zu einem bereinigten Einkommen von 11.000 Euro.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8941

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8941
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!