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Strafrecht | 23.02.2023

Drach-Prozess

Panne vor Gericht: Polizei vergisst Drach in der JVA

Für gewöhnlich wird der 62-Jährige per Hub­schrauber zum Gericht geflogen

Panne im Kölner Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach: Nach Angaben des Vorsitzenden Richters hat die Polizei am Mittwoch­morgen „vergessen“, Drach vom Gefängnis zum Prozess ins Landgericht zu transportieren. „Sie sehen, der Karneval ist noch nicht ganz zu Ende“, kommentierte Richter Jörg Michael Bern das Malheur lakonisch.

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Eine kurzfristige Abholung Drachs zum Gericht sei nicht möglich, weil die Polizei „nicht ausreichend Kräfte“ habe, erklärte Bern. Grund dafür sei ein parallel stattfindender Prozess gegen ein mut­maßliches Mitglied der Juwelen­räuberbande „Pink Panther“, für den ebenfalls erhöhte Sicherheits­maßnahmen gelten. Bei beiden Prozessen sichert ein Großauf­gebot von Polizisten das Gerichts­gebäude.

Verschiebung auf frühen Nachmittag

Der 55. Verhandlung­stag gegen Drach am Mittwoch sollte wegen der Panne nun erst um 14.00 Uhr beginnen, sagte Bern. Er habe mit dem Vorsitzenden Richter im „Pink Panther“-Prozess vereinbart, dass dort nur bis 13.00 Uhr verhandelt und der Angeklagte anschließend in die JVA zurück­transportiert werde. Dann sollten die Beamten im Gegenzug Drach zum Gericht bringen. Für gewöhnlich wird der 62-Jährige per Hub­schrauber zum Gericht geflogen.

Vorwurf: Raub und versuchter Mord

Drach werden in dem Prozess vier Raub­überfälle auf Wert­transporter in Köln, Frankfurt am Main sowie im hessischen Limburg zur Last gelegt. Zudem wirft die Staats­anwaltschaft ihm versuchten Mord vor, da er bei zwei Über­fällen auf Geldboten geschossen und diese erheblich verletzt haben soll. Mit ihm auf der Anklagebank sitzt ein mutmaßlicher Komplize aus den Niederlanden. Bekannt wurde Drach 1996 mit der Entführung des Tabak­konzern-Erben Jan Philipp Reemtsma. Für die Tat war der heute 62-Jährige zu vierzehn­einhalb Jahren Haft verurteilt worden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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