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Internetrecht und Reiserecht | 13.11.2015

Internet-Reisevermittler

Reiseportal im Internet darf nicht irreführend zu Versicherungen raten

Warnung „Achtung - nicht empfehlenswert“ auf Portal fluege.de ist unzulässig

(Landgericht Leipzig, Urteil vom 20.10.2015, Az. 05 O 911/15)

Ein Reisevermittler im Internet darf nicht mit irreführenden Warnungen zum Kauf von kostenpflichtigen Versicherungen drängen. Das Landgericht Berlin erachtete mehrere Aussagen auf dem Portal fluege.de als nicht zulässig (Landgericht Leipzig, Urteil vom 20.10.2015, Az. 05 O 911/15).

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Auf der betreffenden Webseite erschien die Warnung „Achtung - nicht empfehlenswert“, wenn Nutzer keine Umbuchungsoption und keine Reiseversicherung hinzubuchten.

Unternehmen verweist auf Kosten bei Stornierungen von bis zu 100 Prozent des Ticketpreises

Außerdem erklärte das Portal, Stornierungen könnten mit Kosten von bis zu 100 Prozent des Ticketpreises verbunden sein. Das ist falsch, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen erklärt, der in dem Fall geklagt hatte. Reisende bekommen nämlich zumindest die Kosten für Steuern und Gebühren zurück. Zur Reiseversicherung hieß es auf der Seite: „Volles Risiko ohne Reiseschutz!“ Das ist ebenfalls nicht korrekt. Denn zum Beispiel für einen Rücktransport bei Krankheit zahlt auf innerdeutschen Flügen ohnehin die gesetzliche Krankenversicherung.

Pauschale für Zahlung mit Visa-Karte zu hoch

Fluege.de verlangte für die Zahlung mit einer Visa-Karte zudem eine Gebühr von sieben Euro. Zu viel, entschied das Gericht. Der Betrag übersteige die Kosten, die dem Kreditkartenunternehmen anfielen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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