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Ausländisches Recht | 03.11.2022

Opioid-Vergleich

US-Apotheken­ketten akzeptieren milliardenschweren Opioid-Vergleich

Vergleichs­entwurf enthält kein Schuld­geständnis der Unternehmen

Die großen US-Apotheken­ketten CVS und Walgreens haben im Rechts­streit um eine angebliche Mitschuld an der Schmerz­mittel-Krise im Land einem teuren Vergleich zugestimmt.

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Dem vorläufigen Kompromiss zufolge würde CVS 5,3 Milliarden Dollar und Walgreens 5,0 Milliarden Dollar zahlen, wie die Unternehmen mitteilten. Auch Walmart steht laut US-Medien­berichten vor einem Vergleich im Volumen von 3,1 Milliarden Dollar.

Kein Schuldgeständnis der Unternehmen

Bundes­staaten, Kommunen, Städte und Ureinwohner­stämme in den USA werfen den Konzernen vor, den verheerenden Opioid-Missbrauch durch mangelnde Kontrolle beim Handel mit Schmerz­mitteln verschärft zu haben. CVS und Walgreens weisen dies zurück und berufen sich darauf, lediglich von Ärzten verschriebene Pillen verkauft zu haben. Der Vergleichs­entwurf enthält kein Schuld­geständnis der Unternehmen.

Fast 500.000 Tote in zwei Jahrzehnten

Opioide sind zum Teil synthetisch hergestellte Arznei­mittel mit unter anderem schmerz­lindernden Eigen­schaften. Sie bergen jedoch Abhängigkeits­risiken und hohes Missbrauchs­potenzial. In den USA hat die Opioid-Epidemie laut der Gesundheits­behörde CDC in den vergangen zwei Jahrzehnten zu fast einer halben Million Toten geführt. Die meisten US-Klagen richten sich gegen Hersteller und Großh­ändler von Schmerz­mitteln - allen voran den inzwischen insolventen Oxycontin-Macher Purdue Pharma. Der bislang größte US-Vergleich mit einem Umfang von bis zu 26 Milliarden Dollar betraf 2021 die Arznei­mittel­großh­ändler McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health sowie den Medikamenten­hersteller Johnson & Johnson.

Opioid-Vergleiche bleiben umstritten

Doch auch Betreiber großer Apotheken­ketten wie CVS, Walgreens, Rite Aid und Walmart stehen rechtlich inzwischen stark unter Druck. Im August waren die Unternehmen bereits in einem wegweisenden Opioid-Verfahren im Bundesstaat Ohio zur Zahlung von insgesamt 650 Millionen Dollar verurteilt worden. Die Vergleiche sind umstritten. Die Zahlungen sind über viele Jahre gestreckt und stehen laut Kritikern in keinem Verhältnis zu den Kosten der Opioid-Krise.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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