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Immobilienrecht und Mietrecht | 28.01.2016

Mieterhöhung

Umfrage: Nur jeder dritte Mieter kennt seine Rechte bei einer Mieterhöhung

Mieterhöhung kann grundsätzlich widersprochen werden - doch das wissen viele Mieter nicht

Einer Mieterhöhung können Mieter grundsätzlich widersprechen - allerdings wissen das viele offenbar nicht. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Anwaltauskunft ist knapp jeder vierte Mieter (23 Prozent) nicht mit der Rechtslage vertraut. Und nur jeder Dritte (33 Prozent) weiß genau, welche Rechte er als Mieter bei einer Mieterhöhung hat. Fast die Hälfte (43 Prozent) kennt sich immerhin ungefähr aus.

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Viele Mieter haben kaum Erfahrungen mit Mieterhöhungen

Viele haben allerdings auch noch keine Erfahrung mit Mietererhöhungen gemacht: Die Mehrheit (58 Prozent) gab an, dass ihre Miete bisher noch nie erhöht wurde. Bei jedem Fünften (20 Prozent) wurde die Miete bereits einmal angehoben, bei ebenso vielen bereits mehrmals.

Gründe für Mieterhöhungen gibt es viele

Häufige Gründe für Mieterhöhungen waren Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete (45 Prozent), gestiegene Betriebskosten (30 Prozent) und Modernisierungsmaßnahmen (22 Prozent). Dass in ihrem Mietvertrag eine Staffel- oder Indexmiete festgelegt ist, gaben 10 Prozent derjenigen an, deren Miete schon einmal oder mehrmals erhöht wurde. Im Auftrag der Deutschen Anwaltauskunft hat Forsa vom 6. bis 14. Januar bundesweit 1000 Mieter befragt.

Wann ist eine Mieterhöhung zulässig?

Lesen Sie hier, was bei einer Mieterhöhung zu beachten ist.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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