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Strafrecht | 12.10.2015

NSU-Prozess

Verdacht auf Betrug: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Anwalt von vermeintlichem NSU-Opfer

Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen den NSU-Geschädigten der dem Anwalt die Mandantin vermittelt hat

Die Staatsanwaltschaft Aachen hat ein Ermittlungsverfahren gegen Rechtsanwalt Ralph Willms aus Eschweiler eingeleitet. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit. Willms hatte im Münchner NSU-Prozess ein vermeintliches Terroropfer namens „Meral Keskin“ vertreten, inzwischen aber eingeräumt, dass seine Mandantin nicht existiert.

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Anwalt hat für die Vertretung des angeblichen NSU-Terroropfers eine Vergütung erhalten

Anlass für die Ermittlungen seien Presseveröffentlichungen, sagte der Sprecher. Weil Willms für die Vertretung des angeblichen NSU-Terroropfers im Münchner Prozess eine Vergütung erhalten habe, hege die Staatsanwaltschaft einen „Anfangsverdacht“ auf Betrug.

Anwalt soll weiterhin für das Mandat eine Provision bezahlt haben

Gegen Willms läuft auf Antrag der Anwaltskammer außerdem ein standesrechtliches Verfahren bei der Generalstaatsanwaltschaft Köln. Dabei gehe es um Verdacht, Willms habe für das Mandat eine Provision bezahlt, sagte eine Sprecherin.

Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen den NSU-Geschädigten der dem Anwalt die Mandantin vermittelt hat

Willms hatte über seinen eigenen Anwalt erklären lassen, er sei von einem anderen NSU-Geschädigten getäuscht worden. Der Mann habe ihm ein Foto der vermeintlichen „Meral Keskin“ vorgelegt und für die Vermittlung der Mandantin eine Provision verlangt. Auch gegen diesen Mann ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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