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Mietrecht | 15.02.2017

Zwangs­räumung

Vorerst keine Zwangs­räumung der traditions­reichen Kudamm-Bühnen

Geforderte Sicherheits­leistung von 60.000 Euro wurde hinterlegt

Die Zwangs­räumung der beiden traditions­reichen Kudamm-Bühnen in Berlin ist vorerst gestoppt.

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Wie Rechtsanwalt Reiner Geulen auf Anfrage mitteilte, haben die Theater­betreiber die vom Kammer­gericht geforderte Sicherheits­leistung von 60.000 Euro geleistet. „Wir sind deshalb sicher, dass wir bis zum nächsten Jahr im Haus bleiben können“, sagte der Anwalt.

Zwangs­räumungs­termin gestoppt

Nach einem Urteil vom Oktober war die Zwangs­räumung für diesen Freitag angeordnet. Wie eine Gerichts­sprecherin bestätigte, setzte das Kammer­gericht diesen Beschluss in einer Eil­entscheidung aus -vorausgesetzt, die 60.000 Euro werden hinterlegt. Zuvor hatten „Bild“ und „B.Z.“ berichtet.

Investor will Theater und Komödie am Kurfürstend­amm abreißen

Auf Räumung geklagt hatte ein Investor, der das Areal am Kudamm sanieren und deshalb das Theater und die Komödie am Kurfürstend­amm abreißen will. Die Bühnen-Betreiber wehren sich seit langem gegen eine neue Spiel­stätte im Keller.

Am 27. Februar will sich der Kultur­ausschuss des Abgeordneten­hauses erneut mit dem Schicksal der beiden Bühnen befassen. Ausschuss­chefin Sabine Bangert (Grüne) sagte auf Anfrage, es werde eine Anhörung aller Beteiligten geben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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