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Verbraucherrecht und Wettbewerbsrecht | 25.01.2017

Möbel­händler

Werbe­prospekte: Die Tricks der Möbel­händler

Möbel­händler verstoßen auf viel­fältige Weise gegen Vorschriften

Die Prospekte verschiedener Möbel­händler verstoßen nach Einschätzung der Wettbewerbs­zentrale auf viel­fältige Weise gegen Vorschriften. Dazu einige Beispiele:

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Von „Räumungsverkauf“ über „Rotstiftpreis“ Offerte änderte sich regelmäßig

Ein bestimmter Stuhl wurde von einer nord­deutschen Discount-Kette innerhalb von drei Monaten in 14 Prospekten zum immer gleichen Preis angeboten. Die genannten Anlässe für die angeblich zeitlich begrenzte Offerte änderten sich regelmäßig und reichten von „Räumungs­verkauf“ über „Rotstift­preis“ bis zu „Big Sale X-Mas“. Der Kunde wurde über die Dauer und den Anlass des Angebots getäuscht, befanden die Wettbewerbs­hüter.

Küche als „letzte Chance“ und mit „Statt-Preis“

Monatlich offerierte ein süd­deutscher Möbelriese eine Küche mit Einbau­geräten als „letzte Chance“ für 2499 Euro und nannte dabei stets den Ausgangs­preis von 9963 Euro. Nach Meinung der Anwälte wurde dieser rot durch­gestrichene „Statt-Preis“ im fraglichen Zeitraum nie verlangt. Es habe sich auch nicht um „letzte Chancen“ gehandelt, weil die gleiche Küche wenige Wochen später wieder beworben wurde.

25 Prozent „Geburtstags-Rabatt“ - ehrlicher wäre gewesen: „Rabatt auf fast gar nichts“

25 Prozent „Geburtstags-Rabatt“ desselben Anbieters sollten auf Möbel, Küchen und Matratzen angerechnet werden. In Mikro­schrift wurden im Prospektinnern dann etliche Möbel­marken von der Aktion ausgenommen und auch „alle Angebote aus unseren Prospekten, Anzeigen und Mailings“. „Rabatt auf fast gar nichts“ wäre die ehrliche Über­schrift gewesen, meint Wettbewerbs­anwalt Reiner Münker.

„Preis des Jahres“ jubelte der Prospekt

„Preis des Jahres“ jubelte der Prospekt eines ebenfalls großen Konkurrenten. Der Fehler: Dort beworbene Produkte wurden auch später zum gleichen Preis angeboten. Die Kunden würden über die Dauer des möglicher­weise nie endenden Aktions­zeitraums getäuscht, befanden die Wettbewerbs­hüter.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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