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Arbeitsrecht | 19.08.2022

4 Jahre Gehalt

rbb: 700.000 Euro für frei­gestellten Manager

Sender bezahlt den „Frei­gestellten“ bereits seit vier Jahren

Intendantin Patricia Schlesinger und ihre Chef­justitiarin servierten beim rbb einen Medien­manager ab. Um ihn loszuwerden, muss der Sender ihm mehr als 700.000 Euro zahlen. Darüber berichtete das Online-Portal Business Insider zuerst.

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Dem rbb-Recherche­team liegen Dokumente vor, die belegen, dass dem Manager ein Vorruhestands­angebot unterbreitet wurde und der Sender kein Interesse hatte, ihn weiter zu beschäftigen.

rbb bezahlt den „Freigestellten“ bereits seit vier Jahren

Nach Informationen des rbb-Recherche­teams bezahlt der Sender den „frei­gestellten“ bereits seit vier Jahren. Der Vertrag läuft bis zum 31. August 2026 und kostet den Sender mehr als 700.000 Euro. Davon hat der Sender ihm seit seinem Ausscheiden bereits mehr als 300.000 Euro ausgezahlt. Den Vertrag ver­antwortet nach Informationen des rbb-Recherche­teams neben der kürzlich zurück­getretenen Intendantin Patricia Schlesinger auch Susann Lange, damals Justitiarin des Senders und heute Juristische Direktorin. Die beiden boten dem zum Vertrags­abschluss 57-Jährigen die lukrative „Vorruhe­stands­regelung“ an. Zuletzt war er bei der rbb media angestellt.

Aus einem jetzt bekannt gewordenen Schreiben, mit dem der Manager sein Amt als Geschäfts­führer niederlegte, geht hervor, dass er danach eigentlich im Justiziariat des rbb tätig sein sollte - also in der Abteilung von Susann Lange. Nach Informationen des rbb-Recherche­teams besetzt er dort formal noch heute eine Planstelle und steht sogar im Urlaubsplan.

Zahlungen in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr

Warum genau der rbb dem ehemaligen Mitarbeiter Zahlungen in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr anbot, damit dieser nicht mehr für das Haus arbeitete, wollte der Sender auf Anfrage nicht beantworten. Lange wollte sich weder zur „Vorruhe­stands­regelung“ des Managers noch zu ihrer eigenen Rolle bei den zugrundeliegenden Verhandlungen äußern.

Schlesinger ließ auf Anfrage durch ihren Anwalt Ralf Höcker mitteilen, dass die Ex-rbb-Intendantin keinen Zugriff mehr auf die Akten des rbb-Justiziariats habe und daher nicht antworten könne.

Nach Informationen des rbb-Recherche­teams profitierte Lange augenscheinlich vom Weggang des Managers bei der rbb media. Eine Woche, nachdem ihm die „Vorruhe­stands­regelung“ angeboten wurde und er zustimmte, sein Amt nieder­zulegen, wurde Lange vorüberg­ehend selbst zweite Geschäfts­führerin der Tochter­firma. Als zweite Geschäfts­führerin erhielt Lange nach Informationen des rbb-Recherche­teams ein monatliches Gehalt von 2000 Euro - zusätzlich zu dem, was sie bereits beim rbb verdiente.

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Quelle: dpa, DAWR
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