wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Immobilienrecht und Mietrecht | 21.02.2018

Telefon­anschluss

AG Berlin: Vermieter muss Zugang zum Telefon­verteiler gewähren

Fehlende Zugangs­möglichkeit zum Haus­verteiler recht­fertigt Miet­minderung in Höhe von fünf Prozent

(Amtsgericht Berlin-Wedding, Urteil vom 08.12.2017, Az. 15a C 99/16)

Für den Telefon­anschluss sind in der Regel die Mieter selbst verantwortlich. Vermieter müssen allerdings die Voraus­setzungen für den Anschluss schaffen. Dazu gehört auch, dass der Mieter Zugang zum Haus­verteiler bekommt.

Vermieter müssen Mietern grund­sätzlich Zugang zum Telefon­verteiler des Hauses gewähren. Dabei ist es unerheblich, ob bereits ein DSL-Anschluss in der Wohnung vorhanden ist oder nicht. Denn grund­sätzlich sind Mieter berechtigt, einen Internet­zugang vom Anbieter ihrer Wahl zu bestellen, befand das Amtsgericht Berlin-Wedding (Az.: 15a C 99/16).

Vermieter verhindert mehrmals Zugang zum Hausverteiler

In dem verhandelten Fall beauftragte der Mieter eine Tele­kommunikations­firma damit, einen Telefon- und DSL-Anschluss frei­zuschalten. Der Haus­verteiler befand sich im Keller. Zu dem Raum hatte der Mieter keinen Zutritt. Zu dem vereinbarten Termin zur Frei­schaltung verspätete sich der Techniker, der Vermieter hatte aber nicht gewartet. Weitere Termine zur Frei­schaltung scheiterten. Der Vermieter vertrat die Ansicht, dass die Wohnung bereits mit einem DSL-Anschluss ausgestattet sei und zudem ein Etagen­verteiler im 1. OG frei zugänglich sei.

Mietminderung wegen fehlender Möglichkeit des DSL-Anschlusses

Das Amtsgericht gab der Klage des Mieters auf Zugangs­gewährung statt. In diesem Fall sei es notwendig, dass der Techniker für die Prüfung der Anschluss­möglichkeiten Zugang zu dem Haus­verteiler bekommt. Die Frei­schaltung nur über den Etagen­verteiler sei nicht ausreichend. Da der Mieter bei dem Internet­anbieter die freie Wahl habe, müsse der Vermieter den Zugang ermöglichen. Wegen der fehlenden Möglichkeit des DSL-Anschlusses sei eine Miet­minderung in Höhe von fünf Prozent angemessen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5121

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5121
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!