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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 20.11.2017

Auffahr­unfall

AG Frankenthal: Auffahrender trägt bei einem Unfall an durch­gezogener Linie die Hauptschuld

Sogenannter Anscheins­beweis spricht bei Auffahr­unfall in der Regel für Schuld des Auffahrenden

(Amtsgericht Frankenthal, Urteil vom 26.01.2017, Az. 3a C 251/16)

Wer mit dem Auto auf seinen Vordermann auffährt, trägt die Hauptschuld am Unfall. Das gilt auch dann, wenn sich der Voraus­fahrende zum Abbiegen ent­schlossen hat, wegen einer durch­gezogenen Linie oder einer schraffierten Fläche an dieser Stelle aber gar nicht abbiegen darf. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Frankenthal (Az.: 3a C 251/16).

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Auffahrunfall an durchgezogener Linie

Im verhandelten Fall fuhr eine Frau mit ihrem Auto auf der linken von zwei Spuren. Sie wollte links abbiegen, hielt an und blinkte. Dann fielen ihr an ihrer Position eine durchgezogene Mittellinie und eine schraffierte Sperr­fläche auf. Da sie dort nicht abbiegen durfte, gab sie wieder Gas. In diesem Augenblick fuhr ein anderes Auto von hinten auf.

Auffahrender Autofahrer fordert Schadensersatz

Dessen Fahrer forderte Schaden­ersatz. Sein Argument: Die Frau habe abrupt und nicht blinkend bis zum Stillstand abgebremst. An der Stelle habe er aufgrund der Mittellinie und der Sperr­fläche aber gar nicht mit einem Abbiege­manöver rechnen können. Die Versicherung zahlte nur ein Drittel des Schadens, der Mann zog vor Gericht.

AG: Schuld liegt in der Regel beim Auffahrenden

Dort hatte er aber keinen Erfolg. Denn der sogenannte Anscheins­beweis spricht bei einem Auffahr­unfall in der Regel für die Schuld des Auffahrenden. Und einen untypischen Verlauf konnte das Gericht hier nicht feststellen. Die durchgezogene Mittellinie und die Sperr­fläche seien nur ein Schutz für den Gegen­verkehr.

Unfallverursacherin trägt Mitschuld

Das Gericht ging stattdessen davon aus, dass der Mann zu schnell fuhr oder zu wenig Abstand gehalten hatte. Doch auch die Frau kam nicht ungeschoren davon: Da sie unerlaubt abbiegen wollte und dadurch den Verkehr behinderte, sei ein Mit­verschulden von einem Drittel anzusetzen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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