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Bankrecht und Verbraucherrecht | 01.10.2019

Kredit­karten­einsatz

AG Frankfurt am Main: Kein Ersatz nach leicht­sinnigem Kredit­karten­einsatz

Kein Anspruch auf Schadens­ersatz durch grob fahrlässige Verletzung der Vertrags­pflichten

(Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 06.08.2019, Az. 30 C 4153/18 (20))

Wer besonders leichtsinnig mit seinen Geldkarten und den dazugehörigen Geheim­nummern umgeht, darf nicht auf Ersatz seitens seiner Bank hoffen. Das Amtsgericht Frankfurt am Main wies die Klage eines Mannes zurück, der von seiner Hausbank über 2.000 Euro zurück­verlangt, die im Oktober 2017 unter korrekter Eingabe an Geld­automaten in Hamburg abgehoben worden waren (Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 06.08.2019, Az. 30 C 4153/18 (20)).

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Bezahlung per Kreditkarten und per Girocard fehlgeschlagen

Der Mann hatte berichtet, dass er zuvor in einem Reeperbahn-Lokal zunächst mit seiner Kreditkarte und dann mit seiner Girocard hatte bezahlen wollen. Seine Geheim­nummern habe er jeweils verdeckt eingegeben. In beiden Fällen habe die weibliche Bedienung erklärt, dass die Transaktion nicht geklappt habe und sich dann mehrere Minuten mit Karte und Eingabe­gerät entfernt. Damit liegt nach Darstellung des Gerichts der Verdacht nahe, dass die PIN-Nummern ausgespäht worden sein könnten.

Bankkunden müssen bei angeblich gescheiterten Transaktion Abbruchbeleg verlangen

Das Gericht erklärte, der Mann hätte es nicht dulden dürfen, dass Karte und Lesegerät aus seinem Sichtfeld entfernt wurden. Auch habe er keine Abbruch­belege der angeblich gescheiterten Transaktionen verlangt. Er habe damit seine Vertrags­pflichten gegenüber der karten­ausgebenden Bank grob fahrlässig verletzt. In seinen Anforderungen bezieht sich das Amtsgericht auf Grundsatz­entscheidungen des Bundes­gerichts­hofs. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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