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Reiserecht und Verbraucherrecht | 21.02.2020

Reise­preis­minderung

AG München: Geänderter Abflugort recht­fertigt Reise­preis­minderung

Minderung in Höhe von 15 % eines Tages­reise­preises angemessen

(Amtsgericht München, Urteil vom 15.01.2018, Az. 154 C 19092/17)

Eine Familie bucht einen Türkei-Urlaub mit Abflugort Berlin. Doch der Veranstalter ändert kurzerhand den Flughafen - plötzlich soll die Reise in Leipzig beginnen. Wie viel Geld gibt es zurück?

Die eigenmächtige Verlegung des Abflugortes durch den Reise­veranstalter ist ein Reisemangel. Pauschal­urlauber können dann einen kleinen Teil ihres gezahlten Geldes zurück­fordern. Das jedenfalls entschied das Amtsgericht München (Amtsgericht München, Urteil vom 15.01.2018, Az. 154 C 19092/17).

Abflugort von Berlin nach Leipzig verlegt

In dem verhandelten Fall ging es um eine Pauschal­reise in die Türkei. Der Kläger und seine Familie sollten von Berlin aus nach Antalya fliegen. Doch dann änderte der Veranstalter den Abflugort: Nun sollte es von Leipzig losgehen, zu leicht unterschiedlicher Flugzeit. Der Kläger war damit nicht einverstanden, trat die Reise aber an. Nach dem Urlaub zog er gegen den Veranstalter vor Gericht.

AG: Verlegung des Abflugorts stellt Reisemangel dar

Die Verlegung des Abflugorts sei ein Reisemangel und nicht bloß eine Unannehm­lichkeit, entschied das Amtsgericht. Eine Preis­minderung in Höhe von 15 Prozent des Tages­reise­preises sei angemessen. Der gesamte Urlaub von neuen Tagen hatte 2746 Euro gekostet, so ergaben sich 45,77 Euro Rück­zahlung. Ein weiter­gehender Anspruch wegen der geänderten Flugzeiten ergebe sich allerdings nicht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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