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Immobilienrecht und Mietrecht | 26.03.2018

Kündigung

AG Nürnberg: Tauben­füttern kann außer­ordentliche Kündigung durch Vermieter recht­fertigen

Regelmäßiges Tauben­füttern stellt erhebliche nachhaltige Pflicht­verletzung des Mieters dar

(Amtsgericht Nürnberg, Urteil vom 08.04.2016, Az. 14 C 7772/15)

Mieter dürfen freilebende Singvögel grund­sätzlich auf ihrem Balkon oder auch vom Fenster aus füttern. Das gilt jedoch nicht für Tauben. Denn Tauben können auf dem Balkon, Fenstersims und Dach schnell zur Plage für die Haus­gemeinschaft werden.

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Kotspritzer auf Fenster­scheiben und -bänken sowie auf Balkonen sind nicht nur unschön, sondern auch unhygienisch. Das lautstarke Gurren und Flügel­schlagen beim An- und Abflug empfindet manch ein Haus­bewohner als akustisches Stör­manöver. Hinzu kommt: Wo eine Taube gefüttert wird, lockt das in der Regel nicht nur eine, sondern gleich eine Vielzahl an Tauben an.

Pflichtverletzungen des Mieters rechtfertigen Kündigung

Mehrfach mussten bereits Gerichte zum Thema Tauben­füttern entscheiden. So hat beispiels­weise das Amtsgericht Nürnberg einem Vermieter recht gegeben, der das Miet­verhältnis mit einem Mieter außer­ordentlich gekündigt hatte, weil dieser trotz mehrfacher Abmahnung das Füttern von Tauben aus dem Fenster seiner Mietwohnung nicht einstellte (Amtsgericht Nürnberg, Urteil vom 08.04.2016, Az. 14 C 7772/15). Nach Auffassung des Gerichts stellte dies eine erhebliche nachhaltige Pflicht­verletzung des Mieters dar.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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