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Mietrecht | 02.06.2020

Kündigung

AG Potsdam: Fristlose Kündigung wegen anhaltenden Hunde­gebelles gerechtfertigt

Hunde­gebelle zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten stellt Störung des Haus­friedens dar

(Amtsgericht Potsdam, Urteil vom 22.02.2001, Az. 26 C 76/00)

Hunde können in Mehr­familien­häusern für Streit sorgen. Insbesondere wenn die Vierbeiner oft bellen, können Nachbarn sich gestört fühlen.

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Hunde dürfen in der Regel in Miet­wohnungen gehalten werden. Der Mieter und Hundehalter sollten dann aber Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Dabei ist gelegentliches Hundegebell durch Vermieter und andere Mieter zu akzeptieren, denn das gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung, wenn Hunde­haltung erlaubt ist.

Hausfrieden durch länger anhaltendes Hundegebell gestört

Allerdings kommt es auf die Dosis an: Insbesondere länger anhaltendes Gebelle zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten kann als Störung des Haus­friedens angesehen werden. Folge kann eine fristlose Kündigung des Miet­verhältnisses sein, wie eine Entscheidung des Amts­gerichts Potsdam zeigt (Az.: 26 C 76/00).

Benutzung des Treppenhauses zum nächtlichen Spazierengehen erlaubt

Gegen das nächtliche Spazieren­gehen mit dem Hund können sich Nachbarn allerdings nicht zur Wehr setzen. Auch während der Ruhezeiten - nach 22 Uhr - ist es jedem Hunde­besitzer erlaubt, mit seinem Hund durch das Treppenhaus zu gehen. Dabei ist allerdings darauf zu achten, nicht übermäßigen Lärm zu machen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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