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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 11.05.2016

Reisemangel

AG Rostock: Quarantäne auf Kreuzfahrt­schiff - Kein Geld zurück bei fehlender Mängel­anzeige

Ungerechtfertigte Quarantäne stellt jedoch Reisemangel dar

(Amtsgericht Rostock, Urteil vom 24.06.2015, Az. 47 C 31/14)

Wer auf einem Kreuzfahrt­schiff zu Unrecht unter Quarantäne gestellt wird, muss das Personal darauf hinweisen. Sonst kann er später weder eine Minderung des Reise­preises noch Schaden­ersatz fordern. Das geht aus einem Urteil des Amts­gerichts Rostock hervor (Amtsgericht Rostock, Urteil vom 24.06.2015, Az. 47 C 31/14).

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Der Fall: Quarantäne auf Kreuzfahrtschiff - Kläger fordern Reisepreisminderung und Schadensersatz

In dem verhandelten Fall hatten die Kläger eine Flusskreuz­fahrt gebucht. Unterwegs wurden sie aufgefordert, ihre Kabinen nicht zu verlassen. Die Besatzung ging davon aus, dass die Reisenden an einer Magen-Darm-Erkrankung litten - was diese bestritten. Dennoch blieben die Kläger in ihrer Kabine. Sie entschieden sich letztlich aber, vorzeitig von Bord zu gehen und flogen auf eigene Kosten nach Hause. Von der Reederei verlangten sie fast den gesamten Reisepreis zurück sowie Schaden­ersatz.

Das Urteil: Kein Anspruch auf Reisepreisminderung und Schadensersatz

Das Amtsgericht Rostock erklärte, dass es sich bei einer ungerecht­fertigten Quarantäne zwar um einen Reisemangel handele, da die Kläger tatsächlich nicht eine Magen-Darm-Erkrankung hatten. Diesen Mangel hätten sie aber auf dem Schiff anzeigen müssen - und das war unterblieben. Dabei sei es für die Betroffenen ein Leichtes gewesen, das Bord­personal über den Irrtum aufzuklären. So gab es kein Geld zurück. Die Kläger sind gegen das Urteil in Berufung gegangen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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