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Steuerrecht | 17.06.2021

Werbungs­kosten

Abo für Fach­zeitschriften kann Steuern sparen

Tages­zeitungen nicht als Werbungs­kosten absetzbar

(Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 02.02.2021, Az. 10 K 3253/17 E)

Zeitung­lesen ist grund­sätzlich Privat­vergnügen. Die Kosten dafür können prinzipiell nicht bei der Einkommen­steuer abgesetzt werden.

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Eine Ausnahme kommt nur dann in Betracht, wenn die Lektüre nahezu ausschließlich betrieblich oder beruflich veranlasst ist. „Das ist etwa bei Fach­zeitschriften der Fall“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Bei Tages­zeitungen wird es hingegen schwierig, wie ein Urteil des Finanz­gerichts Düsseldorf zeigt (Az.: 10 K 3253/17 E).

Tageszeitungs-Abo als Bestandteil seiner Tätigkeit

Im konkreten Fall klagte der Sprecher eines Bank­vorstands gegen seinen Einkommen­steuer­bescheid. Er wollte die Kosten für sein Tages­zeitungs-Abo - zumindest anteilig - als Werbungs­kosten bei der Steuer absetzen. Er trug vor, dass die tages­aktuelle Information über Finanzen, Politik und Wirtschaft wesentlicher Bestandteil seiner Tätigkeit sei.

FG: Aufteilung nicht zulässig

Aus Sicht des Finanzamtes enthält die Tages­zeitung aber in großem Umfang auch Informationen über Politik, Kultur und Sport, was nicht zum Berufsbild des Klägers gehöre. Das sah auch das Finanz­gericht so: Aufwendungen der privaten Lebens­führung - wozu auch das Zeitungs­lesen gehöre - seien keine Werbungs­kosten. Auch ließe sich nicht aufteilen, in welchem Umfang der Kläger die Tages­zeitung privat beziehungs­weise beruflich liest.

Für den betrieblichen/beruflichen Bereich bezogene Zeitungen als Betriebsausgaben absetzbar

„Allerdings sollten Aufwendungen für Tages­zeitungen und Zeit­schriften, die für den Betrieb etwa von Gaststätten, Hotels und Friseur­salons sowie für Arztpraxen bezogen werden, immer als Betriebs­ausgaben bei der Steuer­erklärung angegeben werden“, rät Klocke. Auch Ausgaben für Fach­zeitschriften gehören in die Steuer­erklärung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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