wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 26.03.2021

Hintergrund­dienste

Ärztliche Hintergrund­dienste sind nicht als Bereitschaft zu vergüten

Geleisteten Hintergrund­dienst hier Ruf­bereitschaft

Ärzte und Ärztinnen an Universitäts­kliniken haben nach einem Urteil des Bundes­arbeits­gerichts (BAG) keinen Anspruch auf bessere Vergütung ihres Arbeit­gebers, selbst wenn es in sogenannten Hintergrund­diensten zu vermehrten Arbeits­einsätzen kommt.

Werbung

Hintergrund­dienste seien unabhängig vom Arbeits­aufwand als Ruf­bereitschaften und nicht als besser vergütete Bereitschafts­dienste zu werten, urteilten die höchsten deutschen Arbeits­richter am Donnerstag in Erfurt (6 AZR 264/20).

Arzt zweifelte Vergütung seine Hintergrunddienstes an

Entschieden wurde der Fall eines Oberarztes aus Nordrhein-Westfalen, der die Vergütung seiner Hintergrund­dienste als Ruf­bereitschaft aufgrund des zeitlichen Umfangs und der Anzahl seiner Einsätze anzweifelte.

Arbeit bei Rufbereitschaft nur in Ausnahmefällen

Da der Oberarzt in seinen Diensten weitaus mehr hatte arbeiten müssen, sei eine Anordnung als Hintergrund­dienst in der Tat nicht rechtens gewesen. Während einer Ruf­bereitschaft dürfe lediglich in Ausnahme­fällen Arbeit anfallen.

BAG: Kein Anspruch auf höhere Vergütung

Da Ruf­bereitschaft und Bereit­schaftsd­ienst sich nach tariflicher Definition jedoch dadurch unterschieden, ob der Arbeitgeber an einem bestimmten Ort oder einem Ort seiner Wahl aufhalten könne, konnte er sich mit seiner Forderung nach einer höheren Vergütung trotzdem nicht durchsetzen.

LAG-Urteil aufgehoben

Das Landes­arbeits­gericht in Köln hatte dem Oberarzt ein Jahr zuvor für den Zeitraum August 2017 bis Juni 2018 eine Vergütungs­differenz von knapp 40.000 Euro brutto zugesprochen (3 Sa 218/19). Diese Urteil ist mit der Ent­scheidung des Bundes­arbeits­gerichts aufgehoben.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8149

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8149
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!