wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arzthaftungsrecht und Schadensersatzrecht | 29.03.2019

Schmerzensgeld

Ärztlicher Behandlungsfehler: Hausarzt muss 500.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Extremes Leiden des Patienten rechtfertigt Höhe des Schmerzensgeldes

(Oberlandesgericht Celle, Beschluss vom 10.08.2018, Az. 1 U 71/17)

Zwei Spritzen wegen akuter Rückenschmerzen hatten für einen Patienten letztlich tödliche Folgen. Ein Hausarzt muss wegen dieses Behandlungsfehlers eine halbe Million Euro Schmerzensgeld an die Witwe des Patienten und ihre drei Kinder zahlen. Ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Lüneburg ist rechtskräftig geworden, wie das Oberlandesgericht Celle mitteilte.

Der Bundesgerichtshof habe eine Beschwerde des Arztes gegen die Nichtzulassung der Revision durch die Richter in Celle zurückgewiesen. (Az.: VI ZR 355/18, Beschluss vom 12.03.2019).

Patient erlitt nach mehreren Spritzen einen schweren septischen Schock

Nach mehreren Spritzen wegen akuter Rückenschmerzen hatte der damals 50 Jahre alte Patient einen schweren septischen Schock erlitten. Die Folgen: multiples Organversagen und eine weitgehende Lähmung. Mehr als ein Jahr musste der Patient ohne Aussicht auf Besserung dauerhaft künstlich beatmet werden. Nach langem Leidensprozess entschied sich der Vater von drei minderjährigen Kindern nach Angaben des Sprechers für einen ärztlich begleiteten Freitod.

LG spricht Hinterbliebenen 500.000 Euro Schmerzensgeld zu

Als Erbengemeinschaft verklagten danach die Witwe und ihre Kinder den Hausarzt vor dem Landgericht Lüneburg auf Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 500.000 Euro - mit Erfolg. Das Gericht folgte dem medizinischen Sachverständigen und wertete die Behandlung im August 2017 als grob fehlerhaft. Danach widersprach die Injektion der zwei verabreichten Präparate in die Muskulatur dem fachlichen medizinischen Standard und gängigen Leitempfehlungen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 1 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6353

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6353
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!