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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 13.08.2020

Reisemangel

Algen statt weißen Sandes: Algen­teppich am Strand stellt Reisemangel dar

Reisende haben Anspruch auf Reise­preis­minderung von 20 Prozent

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 14.08.2019, Az. 2-24 O 158/18)

Grüne, muffige Algen statt weißem Sand: Wenn der Strand im Badeurlaub anders als versprochen stark verschmutzt ist, können sich Pauschal­reisende einen Teil des Geldes zurückholen.

Die großf­lächige Verschmutzung von Strand und Meer durch Algen kann ein Reisemangel sein. Eine nach­trägliche Minderung des Reise­preises ist somit gerechtfertigt, entschied das Landgericht Frankfurt am Main (Az.: 2-24 O 158/18).

Algen statt weißen Sandes

In dem verhandelten Fall ging es um einen Pauschal­urlaub in der Dominikanischen Republik. Der Reise­veranstalter warb auf Fotos mit einem breiten, weißen Strand, zudem liege das Fünf-Sterne-Haus „direkt am Strand“. Tatsächlich waren sowohl das Meer als auch der Strand während des gesamten Urlaubs durch Algen verschmutzt. Baden und andere sportliche Aktivitäten waren nicht möglich.

LG bejahrt Anspruch auf Reisepreisminderung

Das Gericht sprach den Urlaubern eine Preis­minderung von 20 Prozent zu. Zwar sei der Veranstalter nicht unbedingt für das Gebiet außerhalb des Hotels verantwortlich. Doch in diesem Fall habe er ganz besonders mit der Beschaffenheit des Strandes geworben.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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