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Familienrecht und Unterhaltsrecht | 02.12.2021

Ehegatten­unterhalt

Allein­verdiener­ehe: Nach 36 Ehejahren unbegrenzt Unterhalt fällig

Anspruch auf Elementar­unterhalt wegen Krankheit sowie Kranken­vorsorge­unterhalt

(Amtsgericht Frankenthal, Urteil vom 29.04.2021, Az. 71 F 214/19)

Wie lange muss ein bislang Allein­verdiener der Ex-Frau nach 36 Ehejahren Unterhalt zahlen? Wenn sie krankheits­bedingt nicht arbeiten kann, gibt es keine zeitliche Begrenzung, so ein Gericht.

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Eine Frau, die in über 30 Jahren Ehe für die Kinder­erziehung zuständig und nicht berufstätig war sowie bei der Scheidung absehbar krankheits­bedingt nicht wird arbeiten können, hat Anspruch auf unbeschränkten Unterhalt. Dies hat das Amts­gerichts Frankenthal (Az: 71 F 214/19) entschieden.

Streit um Unterhalt nach Scheidung

Im konkreten Fall hatte sich das Ehepaar nach mehr als drei Jahrzehnten scheiden lassen. Bei der Ehe handelte es sich um eine sogenannte Allein­verdiener­ehe: Die Frau war während der Ehe nicht berufstätig, sondern hatte sich um die Erziehung der drei Kinder gekümmert. Vor Gericht ging es um den Unterhalt für die 60-jährige Frau, die krankheits­bedingt auch erwerbs­unfähig war.

Anspruch auf Elementarunterhalt

Die Frau erhält zeitlich unbegrenzt Ehegatten­unterhalt, der nicht herab­gesetzt werden darf, entschied das Gericht. Sie habe Anspruch auf Elementar­unterhalt wegen Krankheit sowie Kranken­vorsorge­unterhalt. Kann ein früherer Ehepartner vom Zeitpunkt der Scheidung an etwa wegen Krankheit nicht berufstätig sein, könne er von dem anderen Unterhalt verlangen, erläuterte das Gericht. Das sei hier der Fall.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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