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EU-Recht und Schadensersatzrecht | 07.06.2016

Flug­verspätung

Anschluss­flug verpasst: Zubringer-Airline muss auch bei nur 8 Minuten Verspätung Entschädigung zahlen

Reisende verpassten Anschluss­flug und landeten mit vier Stunden Verspätung am Reiseziel

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 03.12.2014, Az. 29 C 341/14(21))

Der Zubringer­flug verspätet sich nur acht Minuten. Aber dadurch verpasst der Reisende den Anschluss­flug und erreicht sein Ziel letztlich mit vier Stunden Verspätung. In diesem Fall muss die Airline, die den verspäteten Zubringer zu verantworten hat, eine Entschädigung zahlen - auch wenn deren Flug nur minimal verspätet war. Das entschied das Landgericht Frankfurt am Main (Az.: 29 C 341/14 (21)).

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Fall: Kläger verlangte Entschädigung für verpassten Weiterflug

Im verhandelten Fall wollten die Kläger von Frankfurt über Wien nach New York fliegen. Die Umstiegs­zeit war knapp bemessen, sollte aber ausreichen. Doch der Zubringer landete acht Minuten zu spät in Wien, die Kläger verpassten den Weiterflug mit der anderen Airline. In New York kamen sie erst mit vier Stunden Verspätung an, und verlangten von der Zubringer-Flug­gesellschaft eine Entschädigung. Denn ab drei Stunden Verspätung steht Passagieren laut EU-Recht eine Ausgleichs­zahlung zu.

Urteil: Maßgebend ist die Verspätung am Endziel

Das Gericht gab den Klägern Recht. Maßgeblich sei die Verspätung am Endziel der Reise. Und diese habe die Airline zu verantworten, die die Kläger von Frankfurt nach Wien flog.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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